Kastration rettet Katzenleben

Kastration rettet KatzenlebenIm Landkreis Wittmund und seinen verschiedenen Gemeinden gibt es eine immer größere Anzahl von frei lebenden Katzen, die sich zum Teil an einigen Ortsbereichen in Kolonien angesiedelt haben. Die allermeisten sind nicht kastriert, so dass eine unkontrollierte Fortpflanzung stattfindet. Ging man früher von maximal zwei Würfen im Jahr aus, so hat sich dies mittlerweile so verändert, dass heute schon Katzenmütter, deren Babys gerade 2 Wochen alt sind, wieder fortpflanzungsbereit sein können. Viele sind dann nicht mehr in der Lage, den Nachwuchs und auch sich selbst ausreichend zu ernähren. Sie sind geschwächt, entkräftet, werden krank.

Aber auch unkastrierte Freigängerkatzen in menschlicher Obhut sorgen für meist unerwünschten Nachwuchs, der nicht selten ausgesetzt wird und so wieder unversorgten Nachwuchs in die Welt setzt. Das Elend der Tiere ist unvorstellbar.

Deshalb fordern wir den Landkreis Wittmund auf, mit der Einführung eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Freigängerkatzen das Katzenelend zu reduzieren und damit verantwortungsvollen und nachhaltigen Tierschutz zu betreiben, wie er im Grundgesetz verankert ist.

Im Jahr 2012 wurden von uns 75 Katzen und 39 Kater kastriert!

Jede fünfte vermisste Katze läuft jemandem zu, ohne dass der Finder sie meldet. Und nur wenige Kilometer entfernt warten vielleicht Sie darauf, dass Ihr geliebtes Tier endlich nach Hause kommt.

Bitte melden Sie deshalb zugelaufene und überfahrene Tiere in Ihrer lokalen Zeitung! Diese Anzeigen sind immer kostenlos.