Ein kleiner Hund braucht große Hilfe!

Dieser Hilferuf erreichte uns heute! Vielleicht findet sich auf diesem Wege eine Möglichkeit zur Unterstützung!

Hallo liebe Helfer und Helferinnen,

Mein Name ist Christopher Lömker.
Seit Ende letzten Jahres haben haben sich meine Lebensumstände stark geändert, ich bin nun alleine und habe meinen Hund Tyson mit zu mir genommen. Da ich in meinem Beruf im Schichtdienst arbeite und oft leider auch mal länger nicht zu Hause bin, habe ich in den letzten Monaten viel versucht und ausprobiert.

Doch leider war nie eine gute Lösung oder gar ein Ansatz dabei.

Ich habe niemanden gefunden, der sich, wenn ich abwesend bin, um meinen kleinen Dicken kümmern kann. Da sich meine Familie weder zeitweilig auf Grund der Entfernung oder ganz um den Dicken kümmern kann (aus beruflichen und damit zeitlichen Gründen oder auch körperlich nicht in der Lage sind), muss ich mir leider schweren Herzens eingestehen, dass ich ihm nicht mehr gerecht werden kann. Das war wirklich der letzte Schritt, den ich gehen wollte, aber für das Wohl von Tyson scheint es die einzige Lösung und das Beste zu sein.

Und das Tierheim kommt einfach nicht in Frage! Das hat er nicht verdient.

Es war auch schwer, den Dicken an die verschiedensten Gassistellen zu vermitteln, da er kein einfacher Hund ist. Dazu aber gleich mehr.

Also nun zu Tyson selbst.
Er ist ein knapp 10 Jahre alter Pinscher Mischlingsrüde (Bilder im Anhang beigefügt). Er ist fit, motiviert, immer noch lernbegierig, spielt gerne Ball und kuschelt für sein Leben gerne.
Auch wenn sich das alles super anhört, er ist aber auch sehr verhaltensaufällig. Er kommt mit anderen Hunden oder anderen Tieren so gut wie gar nicht zurecht. Auch Menschen, die er noch nicht kennt, tritt er ängstlich und aggressiv entgegen. Draußen jemand neuen kennen zu lernen, ist für ihn schier unmöglich. Aber wenn neuer Besuch kommt, ist er nach kurzer Gewöhnungsphase Feuer und Flamme und möchte die neu lieb Gewonnenen nicht wieder gehen lassen.

Draußen führe ich den Dicken immer an der Leine, er hört gut, aber wenn ein anderer Hund oder Mensch zu nah kommt, mag er das gar nicht und bellt und zeigt auch gerne mal die Zähne. Da ich weiß, wie ich mit ihn umzugehen habe, ist bis dato noch nie etwas passiert. Aber ich würde es auch nicht provozieren wollen. Viele Hunde ignoriert er, aber es gibt auch Hunde, vor allem Schäferhunde, wo er von Null auf 180 wortwörtlich austickt und er stellt die Ruckenhaare auf.

Mit Kindern kommt er auch einigermaßen zurecht, wenn sie denn schon etwas älter sind.

Wenn ich mit ihm Fahrrad fahre, Inliner fahre oder mit seinem Ball spielen gehe, kommt es mir immer so vo,r als würde er die Umwelt komplett ausblenden. Da interessiert ihn nichts anderes als der Ball oder der Weg, den wir vor uns haben.

Weiter ist seit einer OP in 2015 die Nahrungsaufnahme beeinträchtigt. Er kann keine feste Nahrung zu sich nehmen, da er sie wieder erbricht. Seit dem barfe ich den Dicken, das Fleisch wolfe ich zu Hackfleisch und das Gemüse wird in der Küchenmaschiene kleingeraspelt. Es ist sehr aufwändig, aber für seinen Liebsten tut man halt einfach alles.

Da wir uns gerade bei seiner Krankheitsgeschichte befinden möchte ich noch erwähnen, dass er an der rechten Bauchseite ein Lipom hat. Dieses schränkt ihn aber nicht ein. Es wurde durch die Tierärztin meines Vertrauens beobachtet und untersucht. Mit dem Ergebnis, das alles gut ist.

Er kann auch alleine bleiben und macht kein Theater oder Sachen kaputt. Zuhause ist er ein ganz toller Hund, nur wenn es klingelt bellt er mal.

Ich hoffe, ich konnte den Dicken gut beschreiben. Ich übertreibe oder untertreibe nicht mit meinen Aussagen, sondern möchte sehr ehrlich sein.
Es wäre schön, wenn Sie mir helfen könnten. Da ich langsam echt nicht mehr weiter weiß und er mir einfach nur noch leid tut. Das hat er so nicht verdient.

Ich wohne leider nicht in der Nähe, sondern in Fahrland, Nähe Potsdam, aber bin des öfteren in der Heimat bei meiner Mutter in Ofen, bei meiner Schwester in Wilhelmshaven oder bei meiner Freundin in Varel.

Auch wenn Sie vielleicht sagen, Sie haben nicht die Möglichkeit, mir zu helfen oder wegen der Entfernung wäre es nicht möglich, vielleicht haben Sie ja noch Ideen und Denkanstöße, wo ich mich noch an jemanden wenden kann. Ich wäre für jede Anregung dankbar.

Es ist für mich kein leichter Weg, aber ich habe gemerkt, alleine schaffe ich es nicht. Das tut mir im Herzen weh, aber ich möchte nicht zu seinem Nachteil egoistisch sein.

Ich möchte nur, dass es ihm gut geht. Jemanden für ihn finden, der Zeit und Liebe für ihn hat und ihm gerecht werden kann. Vielleicht eine Einzelpersonen, die sich gut mit Hunden auskennt und einen Garten hat.

Und wie bereits gesagt. Es wäre schön, wenn Sie mir helfen könnten oder wenigstens ein paar Tipps oder Ideen hätten. Ich wäre für alles dankbar.

Ich wünschte mir, dass ich diesen Weg nicht gehen müsste. Doch so schwer es mir fällt, leider habe ich kaum mehr eine andere Wahl!

Gerne können Sie mich auch kontaktieren, entweder per Mail oder telefonisch unter der
017684157127

Ich danke Ihnen im voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Christopher Lömker