Dringend Hilfe gesucht

Diese Meldung erhielten wir heute. Hier werden dringend Plätze benötigt, wo die Tiere gut unterkommen.

Über den Tierschutz kamen im August 6 Minischweine (angeblich eine Rotte) aus Hessen zu mir in den Landkreis Leer. Hier sollten sie vorübergehend eine Bleibe bekommen, weil der Gnadenhof, auf dem sie lebten, sein Land verloren hatte und man auf der Suche nach einem neuen Pachtland war. Nachdem die Tiere 2 Tage bei mir waren, war klar, es ist nicht eine Rotte, sondern es befand sich ein (nachträglich erfahren) Eber aus Einzelhaltung darunter. Dieser war abgemagert und nur ängstlich und nervös und hatte Bissspuren. Ich habe ihn von den anderen getrennt und nun ist soweit alles gut. Allerdings warf eine der Säue nach 2 Wochen 5 Ferkel aus Inzucht (die kastrierten Kinder wurden direkt nach der Kastration wieder zur Mutter gelassen). Wir mussten also Mutter und Ferkel ebenfalls trennen. Was jetzt zu der Problematik geführt hat, dass ein älterer Eber (3-4Jahre) und 3 weitere Schweine (1Sau, 2 kastrierte Eber, ca. 0,5 Jahre alt, Geschwister) Stall Nummer 3 bezogen haben. Größtes Problem ist jetzt der Freilauf für diese 4. Inzwischen haben wir vom Besitzer die Erlaubnis, die Tiere zu vermitteln, das Veterinäramt hat ihm da auch sehr zu „geraten“. Allerdings sind wir der Auffassung, dass der ältere Eber nicht mehr wirklich zu vermitteln ist, sondern dringend einen Endplatz benötigt, wo sich erfahrene Menschen mit einem solchen Tier auskennen. Er ist spät kastriert worden und versucht gerne, sich zu behaupten und dadurch, dass er nur 1 bis 2 Stunden Freilauf am Tag hat, ist er schon gar nicht gut gelaunt. Um die Situation jetzt etwas zu entzerren, wäre es schon eine große Hilfe, wenn zumindest dieser Eber an einen Endplatz vermittelt werden könnte. Vielleicht sogar mit seinen 3 Freunden. In der Hoffnung, dass Sie vielleicht weiterhelfen können oder möglicherweise einen Platz für Rudi haben, bitte ich Sie um eine kurze Antwort, gerne auch telefonisch (04954-894870).

dig

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