Jeden Tag leiden Millionen von Tieren weltweit – meist im Verborgenen und leise. Ob in überfüllten Massentierhaltungen, auf grausamen Transporten, durch illegale Wilderei oder als misshandelte oder ausgesetzte Haustiere in Tierheimen: Tiere sind fühlende Lebewesen, die Schmerz, Angst und Freude empfinden genau wie wir. Doch im Gegensatz zu uns können sie nicht für ihre eigenen Rechte aufstehen. Sie brauchen unsere Hilfe und Unterstützung.
Dabei: Tierschutz ist kein nettes Hobby für Tierliebhaber – es ist eine gesellschaftliche Verantwortung, die mittlerweile im Grundgesetz aufgenommen ist.
Deshalb dürfen wir nicht zulassen, dass Schwächere ignoriert und ihr Leiden und ihr Schmerz übersehen werden. Tiere haben Rechte und Gefühle: Die Wissenschaft und die Erfahrungen zeigen längst, dass Tiere komplexe Emotionen besitzen und wie wir Freude, Trauer und Angst empfinden. Daher ist es unsere moralische Pflicht, sie mit Respekt und Würde zu behandeln. Dies gilt sowohl für Heimtiere als auch die Tiere, die in der Massenproduktion für unseren Konsum ein elendes Dasein fristen. Weit entfernt von ihren natürlichen Bedürfnissen und Instinkten leben sie und dienen ausschließlich marktwirtschaftlichen Interessen.
Noch immer werden Tiere zu Tierversuchen eingesetzt, obwohl mittlerweile Alternativen bekannt sind. In vielen Zoos leiden Tiere, weil ihr Lebensraum massiv begrenzt ist.
Neben den Wildtieren, die durch die Zerstörung ihres Lebensraum immer mehr bedrängt werden und ihren Lebensraum verlieren, sind auch viele Haustiere in Not. Oft unüberlegt und spontan angeschafft, werden sie „lästig“ und werden vernachlässigt, misshandelt, ausgesetzt oder in Tierheimen abgegeben, die sowieso am Limit arbeiten.
Jeder muss hier Verantwortung zeigen! Denn Tiere sind wunderbare Begleiter im Leben und haben allen Respekt verdient.