Ausgesetzte Kaninchen suchen ein neues Zuhause

Artikel von Larissa Siebolds aus dem Anzeiger für Harlingerland vom 20. April 2024.

Gut eineinhalb Monate ist es her, dass in Utarp fünf Kaninchen gefunden wurden – die Tiere wurden durch einen Jäger im Bereich des Dree Moolen Weg eingefangen. Seither ermittelt die Pollzel, well man davon ausgeht, dass die Tiere ausgesetzt wurden. „Leider kann ich noch kelne Neuigkeiten vermelden.
Wir gehen Verdachtsmomenten nach, sind aber weiterhin auf die Unterstützung der BevöIkerung angewiesen. Für Hinweise, die darauf schließen lassen, wo die Kaninchen herkommen oder wer sie ausgesetzt hat, wären wir als Polizei sehr dankbar“, schreibt eine Sprecherin der Polizei auf Nachfrage.

Wer kennt mich?

Diese kleine weibliche Katze hält sich in Esens im Bereich Müller-Post-Ring auf und sucht Kontakt. Wer weiss, wo sie hin gehört? Leider ist sie nicht gechippt. Informationen: TSV Harlingerland e.V., Te.: 049749144931

Süße Glückskatze sucht ihre Menschen

Update: 20.04.24 Nachdem die erste Schockstarre überwunden ist, zeigt Finja ihren wahren Charakter. Sie ist eine verspielte, liebe und zutrauliche Katze, stubenrein und menschenbezogen. Wer dieses Kätzchen hatte, müsste sie eigentlich extrem vermissen, denn sie ist ein Schatz. Wenn wir aber keine Besitzer finden können, würden wir diesen Schatz gerne in ein schönes neues Zuhause vermitteln, wo man ihre freundliche Art zu schätzen weiss und sie nie wieder hergeben will.

Vielleicht sind es neue, vielleicht aber auch bekannte Menschen. Denn die kleine Fellnase ist kastriert und gechippt, leider aber nicht registriert. Vermutlich hatte sie ein Zuhause. Sie streunerte im Bereich Speckendorf herum und suchte Anschluss bei einer Familie. Wir wissen nicht, was ihr passiert ist, aber im Moment ist sie voller Angst. Wir hoffen, dass sich das gibt, wenn sie die Erfahrung macht, dass ihr niemand etwas böses will. Oder wenn sie ihre vertrauten Menschen wieder findet.

Wer diese Katze kennt und weiss, wo sie hin gehören könnte, melde sich bitte. Aber auch, wer dieser kleinen Schönheit ein Zuhause geben möchte, sollte mit uns Kontakt aufnehmen. Denn es wäre schön für sie, wenn sie bald einen endgültigen Platz finden würde.

Informationen: TSV Harlingerland e.V., Tel.: 04974-9144931

Zum Thema Brandschutz in Stallanlagen

Pressemitteilung
Deutscher Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen e.V.
14.04.2024
Niedersächsische Stallanlagen sind vor Brandkatastrophen nicht gefeit!
20.000 Tiere verenden bei Großbrand in Sachsen-Anhalt
Auch in niedersächsischen Ställen fehlt der vorbeugende Brandschutz
Am 12. April 2024 ist in Binde im Altmarkkreis Salzwedel aus noch ungeklärter Ursache wieder
einmal eine große Schweinemastanlage in Brand geraten. Bei diesem Brandereignis sind fast 20.000
Schweine ums Leben gekommen. Nur ein Drittel der dort gehaltenen Schweine konnte gerettet
werden. Auch Feuerwehrleute wurden bei dem Einsatz verletzt. Der Schaden wird auf rund eine
Million Euro geschätzt, wobei das Tierleid unermesslich ist.
In dieser Mastanlage hatte es vor drei Jahren schon einmal gebrannt. Damals kamen ebenfalls
zahlreiche Tiere ums Leben. Nicht ohne Grund werden Erinnerungen an die wohl größte
Brandkatastrophe in einer Schweinemastanlage in Deutschland vor drei Jahren in Alt Tellin, bei der
rund 60.000 Sauen und Ferkel in den Flammen ums Leben kamen, wach: Beide Betriebe gehören
dem gleichen Mutterkonzern, der LFD Holding, an.
„Die Frage, warum die Betreiber der Anlage nach dem ersten Brand offensichtlich keine wirksamen
Vorkehrungen zur Vermeidung und Bekämpfung künftiger Brandereignisse, einschließlich der
Rettung der Tiere, getroffen und somit den Tod der Tiere und die Gefährdung der Menschen billigend
in Kauf genommen haben, drängt sich auf“, so Dieter Ruhnke, Vorsitzender des
Landestierschutzverbandes Niedersachsen e.V.
Auch Niedersachen ist immer wieder von Brandereignissen in Tierhaltungsanlagen betroffen – so
zuletzt im Februar dieses Jahres in der Gemeinde Großenkneten.
Die Niedersächsische Bauordnung macht bezüglich des Rettungsanspruches keinen Unterschied
zwischen Menschen und Tieren. Die Rettung der Tiere im Brandfall muss genauso effektiv
organisiert werden wie die von Menschen. Sind auf Grund der gesetzlichen Vorgaben die
Stallanlagen in Niedersachsen auf Brandereignisse vorbereitet?
Hierzu Ruhnke: „Eindeutig nein! Wir sind jedoch im Rahmen unserer Beteiligungsrechte bei der
Mitwirkung in Baugenehmigungsverfahren zu Tierhaltungsanlagen zu dem Ergebnis gelangt, dass in
Niedersachsen viele Lücken in den rechtlichen Vorgaben zum vorbeugenden und abwehrenden
Brandschutz sowie zur Tierrettung im Brandfall bestehen. Durch fehlende Maßgaben für den
Brandschutz in Tierhaltungsanlagen werden seitens der Baubehörden keine bzw. von Landkreis zu
Landkreis unterschiedliche Vorgaben gemacht, so dass zusätzlich zu der Gefährdung der
eingesperrten Tiere letztendlich auch eine Gefährdung der am Einsatz beteiligten Rettungskräften
billigend in Kauf genommen wird.“
Im Rahmen der Genehmigungsverfahren von Neu-, Um- und Erweiterungsbauten sind ausnahmslos
Brandschutzkonzepte einzufordern. Diese sind inhaltlich landeseinheitlich verbindlich festzulegen
und regelmäßig zu evaluieren. Besonderes Augenmerk ist dabei auf die Organisation der Tierrettung
im Brandfall zu legen. Auf diese Weise könnte zukünftig das Risiko von Bränden in
Tierhaltungsanlagen mit dem dabei entstehenden unfassbaren Leid zigtausender Tiere und damit
auch die durch einen Brand entstehenden existenzbedrohenden wirtschaftlichen Schäden für den
Tierhalter minimiert werden.
Ruhnke weiter: „Hierzu wäre zunächst das Niedersächsische Brandschutzgesetz im § 27 um die
Tierrettung zu ergänzen. Hier stellt sich aber offenbar die Innenministerin, Frau Daniela Behrens,
quer, obwohl im Koalitionsvertrag der amtierenden Landesregierung vereinbart wurde, eine zentrale
Statistik zu Stallbränden und deren Ursachen und Auswirkungen einzuführen und den vorbeugenden
baulichen, anlagentechnischen und organisatorischen Brandschutz für den Neubau, die
Nutzungsänderung oder Erweiterung von Tierhaltungsanlagen rechtlich zu verbessern.“
Der Landestierschutzverband Niedersachsen e.V. fordert deshalb zum Schutz der Tiere und zur
Vermeidung von Stallbränden eine umgehende Anpassung und einheitliche Umsetzung des
niedersächsischen Baurechts für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz.

Unsere ersten Kitten

Man wundert sich ja doch, wieso es immer wieder im Frühjahr losgeht mit der Geburt von Kitten. Es werden so viele Unterstützungen bei Kastrationen angeboten, dass es wirklich nicht mehr sein muss. Auch diese Mamakatze hätte ihre Kleinen draußen geboren, irgendwo im Gebüsch versteckt, aber zugänglich für Raubtiere und dem Wetter und den Temperaturen weitgehend ungeschützt ausgesetzt. Das überleben viele nicht. Diese kleine Familie ist jetzt in Sicherheit.

Alle sind sie Schwarz.

Schwarze Katzen bringen Unglück, lautet ein altes Vorurteil. Auch heute noch lehnen viele Menschen Katzen mit schwarzem Fell ab. Zu Unrecht! Aber für abergläubische Menschen gelten sie noch heute als Unglücksbringer

Der französische Schriftsteller Max O’Rell hat eine sehr eindeutige Position. „Ob eine schwarze Katze Glück oder Unglück bringt, hängt davon ab, ob man ein Mensch ist oder eine Maus.“

Um mit Vorurteilen aufzuräumen und das schlechte Image der Katzen zu verbessern, haben sich Tierschützer im englischen Sprachraum etwas einfallen lassen: Man glaubt, dass „Lackfellchen“ Glück bringen – vor allem den Frauen. Und deshalb begeht man jeden 17. August den „Tag der Wertschätzung der schwarzen Katze“

In Mittelengland gilt eine schwarze Katze sogar als perfektes Hochzeitsgeschenk, denn sie bringt der Braut Glück und ewige Liebe. Was will man mehr?!?

Informationen: TSV Harlingerland e.V:, Tel.: 04974-9144931

Eine großartige Idee

Wie oft kommt es vor, dass man Geburtstag hat, aber doch keine so richtigen Wünsche. Dieses Dilemma hat Mike Schmidt gelöst, indem er auf Gecshenke verzichtet und um eine Spende für unseren Tierschutzerein gebeten hat.

500,00€ sind zusammen gekommen, die er selbst noch um 50,00€ erhöht hat. Wir freuen uns sehr und bedanken uns ganz herzlich.