Kostenlose Kastration in Wittmund Stadt

Noch ist Geld da. Bitte, lasst Eure Tiere kastrieren! Mehr als eine kostenlose Kastration anzubieten, können wir doch kaum machen. Und trotzdem diese vielen ausgesetzten Kitten? Was stimmt denn nicht?

Der Tierschutzverein Harlingerland e. V. bietet in Kooperation mit der Stadt Wittmund eine kostenfreie Kastration von Katzen und Katern aus dem Stadtgebiet Wittmund an. Dazu gehören neben der Kernstadt auch die Gemeinden Ardorf, Asel, Berdum, Blersum, Burhafe, Buttforde, Carolinensiel, Eggelingen, Funnix, Hovel, Leerhafe, Uttel und Willen. Die Tiere werden dann auch gechippt und registriert. Dafür stellt die Stadt 20000€ zur Verfügung.

Wer kann teilnehmen?

An der Kastrationsaktion können Streunerkatzen und verwilderte Hauskatzen, die von Privatpersonen betreut werden, teilnehmen und der Gemeinde als Fundtiere gemeldet worden sind. Ebenfalls mitmachen können bislang unkastrierte Tiere, die sich bereits im Besitz von Bürgern aus dem genannten Gebiet befinden.

Warum ist die Kastration wichtig?

Die Kastration von Katzen ist zur Zeit die einzig wirksame Methode, um dem Katzenelend erfolgreich entgegenzuwirken. Sie verhindert die unkontrollierte Vermehrung, senkt das Risiko für Krankheiten und Verletzungen bei Freigängern und die Gefahr, bei der Partnersuche einen Unfall zu erleiden.

Wenn sich herausstellt, dass die eigene Katze trächtig ist, bereuen Tierhalter oft, dass sie die Kastration ihres Schützlings gänzlich abgelehnt, aus Bequemlichkeit immer wieder hinausgezögert haben oder nicht bereit waren, dafür Geld auszugeben. In Wittmund ist die die Kastration von Freigängerkatzen bereits seit 2019 Pflicht und kann mit einem Bußgeld bis zu 5000,00€ geahndet werden.

Kommt es zu ungewolltem Nachwuchs, stellt sich häufig die Frage, was mit den Kitten passiert, deren Aufzucht nicht nur einen großen Arbeitsaufwand bedeutet, sondern auch viel Geld kostet. Schnell erscheint das Aussetzen der Tiere als die unkomplizierteste Lösung. Dabei kann das teuer werden, da Bußgelder bis zu 50.000 € drohen können. Glück haben die Tiere, die von Tierschützern entdeckt werden. Unentdeckte Samtpfoten sind zu einem Leben in Hunger und Krankheit verdammt. Viele sterben noch als Kitten einen qualvollen Tod.

Deshalb sollte jetzt jeder Tierbesitzer Verantwortung übernehmen! Lasst Eure Tiere kastrieren!

Der Kontakt erfolgt über den TSV Harlingerland e.V. 04974-9144931 oder direkt über die teilnehmenden Tierärzte.

Tierarztpraxis Burhafe-Middels 04973242

Tierarztpraxis Hofmann 044626969

Tierarztpraxis Janssen 04462 5407

Tierarztpraxis Rath 04462 922532

Die Teilnahme erfolgt gegen Vorlage des Personalausweises. Die Gemeinde behält sich vor, die Angaben zu überprüfen.

Petition zur Kastrationspflicht in der Samtgemeinde Holtriem 🚨

Wie vielen bereits bekannt ist, gehört Holtriem zu den letzten Gemeinden im Landkreis Wittmund, die noch immer keine Katzenschutzverordnung haben.

Während in den anderen Gemeinden bereits gehandelt wird, bleiben hier weiterhin unzählige Katzen ungeschützt – mit all den bekannten Folgen: unkontrollierte Vermehrung, Leid auf der Straße.

Das muss sich jetzt endlich ändern.

Um den Druck auf die Gemeinde zu erhöhen, wurde diese Petition ins Leben gerufen. Jede einzelne Stimme zählt und bringt uns einen Schritt näher zu mehr Schutz für die Tiere.

Bitte unterschreibt die Petition, teilt sie in euren Netzwerken und helft dabei, möglichst viele Menschen zu erreichen:

Gemeinsam können wir etwas bewegen:

https://www.openpetition.de/petition/online/katzenschutzverordnung-in-der-samtgemeinde-holtriem-jetzt/unterschreiben/motivation

Pflegestellen gesucht

Wir suchen Pflegestellen für Katzen! 🐱❤️
Viele unserer Katzen haben kein Zuhause und brauchen eine liebevolle Zwischenstation, in der sie zur Ruhe kommen, Sozialkontakt lernen und auf ein neues Zuhause vorbereitet werden können. Als Pflegestelle im Tierschutzverein Harlingerland e.V. hilfst du uns dabei, ihnen genau das zu geben – und erlebst gleichzeitig den besonderen Alltag mit einem Schützling.
Wir unterstützen dich mit Futter, übernehmen die Tierarztkosten und stehen dir bei Fragen stets mit Rat zur Seite. �
Wenn du im Harlingerland lebst und dir vorstellen kannst, eine Katze für eine gewisse Zeit in deiner Familie zu haben, schreib uns gerne an oder melde dich telefonisch. Gemeinsam können wir mehr Katzen retten und ihnen eine zweite Chance geben. 🐾
Kontakt:
📞 04974 – 9144931
✉️ info@tierschutz-harlingerland.de 

Streunerkatzen…ein schönes Leben in Freiheit

Dieser Mythos hält sich immer noch hartnäckig und es gibt offensichtlich viele Menschen, die in diesem Punkt beratungsresistent sind. Das betrifft nicht nur den scheinbaren Freiheitsmythos, sondern ebenfalls die Einsicht über die Notwendigkeit einer Kastration, um die unkontrollierte Vermehrung und die Verelendung der Tiere einzudämmen. Es gruselt einen schon, wenn man die historischen Weisheiten mancher Tierbesitzer hört. Nach der Kastration werden sie dick, sie werden faul, sie fangen keine Mäuse mehr und was es noch so an unsinnigen Erkenntnissen gibt, die bedenkenlos und unreflektiert weiter getragen werden. Abgesehen von dem Glauben, dass Sex den Tieren Spaß macht. Weit gefehlt. Dazu kommt noch die Gefahr der Übertragung von Krankheiten durch den Geschlechtsakt. Man muss schon eine große Portion Verantwortungslosigkeit und Ignoranz, vielleicht kann man sogar von Dummheit sprechen, aufweisen, um eine solche Meinung in der heutigen Zeit noch kund zu tun. Da bestehen offensichtlich aber gar keine Bedenken. In der öffentlichen Wahrnehmung und auch bei politischen Entscheidungsträgern ist das Tierleid noch nicht ausreichend angekommen. Für die Tierfreunde und Tierfreundinnen stellt das zunehmend eine Herausforderung dar, die sie nicht mehr bewältigen können und sie sowohl mental, finanziell und arbeitsmäßig an Grenzen bringen. Unterstützung von Behörden durch Kontrolle der Einhaltung der Katzenschutzverordnung und das Verhängen von Bußgeldern wären notwendig, um die Ernsthaftigkeit zu betonen.

Denn die Katzen haben es nicht leicht. Sie sind oft bis auf die Knochen abgemagert, streifen bei Wind und Wetter durch ihr Revier, überqueren gefährliche Straßen und können nicht in ein warmes Zuhause zurückkehren, wo ein gefüllter Futternapf auf sie wartet. Flöhe, Milben, Zecken und Erkrankungen sind ständige Begleiter der Streunerkatzen. In Deutschland leben schätzungsweise 2 Millionen davon. Jede 20. Straßenkatze ist todkrank. Und es betrifft auch schon die neugeboren Katzenwelpen, von denen viele die ersten Tage oder Monate nicht überleben, oft auch, weil ihre Mütter schon so geschwächt sind, dass sie kaum in der Lage sind, ihren Nachwuchs zu versorgen. Am häufigsten leiden sie unter Parasiten, Unterernährung und Katzenschnupfen, eine Krankheit, die unbehandelt zum Tod führt. Und dabei sind Katzen das beliebteste Haustier in Deutschland.

Wir haben im Moment 5 solcher Streunerkatzen bei uns aufgenommen.

Und wir wünschen uns sehnlichst einen Platz für sie. Drei sind noch jung, knapp 6 Monate. Die beiden anderen sind alte und erschöpfte Kater. Informationen: TSV Harlingerland e.V. Tel.: 04974-9144931

Nicht jeder Jungvogel braucht Hilfe

Bitte nicht immer mitnehmen. Kann man das Nest ausfindig machen, setzen Sie den Nestling wieder zurück in sein Nest, damit er weiterhin von seinen Eltern versorgt wird. Scheuen Sie sich nicht davor, den jungen Vogel zu berühren, denn entgegen anders lautender Aussagen nehmen die Eltern ihren Nachwuchs auch weiterhin an. Hierbei sollten Sie allerdings äußerst vorsichtig und rasch vorgehen, um die Eltern und die anderen Jungvögel im Nest nicht in Panik zu versetzen.

Kastrationsaktion

Update: 04.03.2025 Aufgrund der veränderten Situation bzgl der Kastrationen von Streunerkatzen werden wir unsere Aktion jetzt auf die Unterstützung bedürftiger Tierhalter begrenzen.

Wir planen ab dem 12.02. 2025 eine Kastrationsaktion für Katzen bedürftiger Tierhalter und für Streunerkatzen im Harlingerland/LK Wittmund. Mit einem geringen Eigenanteil von 40,00€ für die Katze und 25,00€ für einen Kater können die Katzen in verschiedenen Tierarztpraxen im LK Wittmund kastriert und gechippt werden. Der neue „Große Katzenschutzreport“ des Deutschen Tierschutzbundes belegt, dass sich das Leid der Millionen Straßenkatzen in den letzten Jahren zu einem der größten unbemerkten Tierschutzprobleme, verbunden mit extremen Tierleid, in Deutschland entwickelt hat. Hier spielen auch die  Freigängerkatzen, die zwar ein Zuhause haben, aber von ihren Besitzern nicht kastriert werden, eine entscheidende Rolle. Denn durch die Verpaarung dieser Katzen mit den verwilderten Streunern entsteht der unerwünschter Nachwuchs, der im schlimmsten Fall schonungslos entsorgt wird.  Die KatzenhalterInnen tragen hier eine entscheidende Verantwortung.

Auch den trächtigen Streunern steht ein schweres Leben bevor und ein großer Teil ihres Nachwuchses verstirbt schon in den ersten Wochen.

Als domestizierte Haustiere sind Katzen auf menschliche Fürsorge angewiesen. Ohne diese Unterstützung leiden die meist versteckt lebenden Straßentiere häufig an Mangel- und Unterernährung, Parasiten und Infektionskrankheiten wie Katzenschnupfen. Die Lebenserwartung ist im Vergleich zu Katzen, die ein Zuhause haben, oft extrem verkürzt. 

Um diesen Kreislauf zu unterbinden, muss konsequent kastriert werden und auch jeder Katzenbesitzer ist hier in der Pflicht.

Tasso unterstützt diese Aktion mit einer Spende von 150 Transpondern.

Tierhalter, die das Angebot annehmen wollen, setzen sich bitte direkt mit dem Verein in Verbindung. 04974-9144931