Pflegestellen gesucht

Wir suchen Pflegestellen für Katzen! 🐱❤️
Viele unserer Katzen haben kein Zuhause und brauchen eine liebevolle Zwischenstation, in der sie zur Ruhe kommen, Sozialkontakt lernen und auf ein neues Zuhause vorbereitet werden können. Als Pflegestelle im Tierschutzverein Harlingerland e.V. hilfst du uns dabei, ihnen genau das zu geben – und erlebst gleichzeitig den besonderen Alltag mit einem Schützling.
Wir unterstützen dich mit Futter, übernehmen die Tierarztkosten und stehen dir bei Fragen stets mit Rat zur Seite. �
Wenn du im Harlingerland lebst und dir vorstellen kannst, eine Katze für eine gewisse Zeit in deiner Familie zu haben, schreib uns gerne an oder melde dich telefonisch. Gemeinsam können wir mehr Katzen retten und ihnen eine zweite Chance geben. 🐾
Kontakt:
📞 04974 – 9144931
✉️ info@tierschutz-harlingerland.de 

Nicht jeder Jungvogel braucht Hilfe

Bitte nicht immer mitnehmen. Kann man das Nest ausfindig machen, setzen Sie den Nestling wieder zurück in sein Nest, damit er weiterhin von seinen Eltern versorgt wird. Scheuen Sie sich nicht davor, den jungen Vogel zu berühren, denn entgegen anders lautender Aussagen nehmen die Eltern ihren Nachwuchs auch weiterhin an. Hierbei sollten Sie allerdings äußerst vorsichtig und rasch vorgehen, um die Eltern und die anderen Jungvögel im Nest nicht in Panik zu versetzen.

Kostenlose Kastration in Wittmund Stadt

Der Tierschutzverein Harlingerland e. V. bietet in Kooperation mit der Stadt Wittmund eine kostenfreie Kastration von Katzen und Katern aus dem Stadtgebiet Wittmund an. Dazu gehören neben der Kernstadt auch die Gemeinden Ardorf, Asel, Berdum, Blersum, Burhafe, Buttforde, Carolinensiel, Eggelingen, Funnix, Hovel, Leerhafe, Uttel und Willen. Die Tiere werden dann auch gechippt und registriert. Dafür stellt die Stadt 20000€ zur Verfügung.

Wer kann teilnehmen?

An der Kastrationsaktion können Streunerkatzen und verwilderte Hauskatzen, die von Privatpersonen betreut werden, teilnehmen und der Gemeinde als Fundtiere gemeldet worden sind. Ebenfalls mitmachen können bislang unkastrierte Tiere, die sich bereits im Besitz von Bürgern aus dem genannten Gebiet befinden.

Warum ist die Kastration wichtig?

Die Kastration von Katzen ist zur Zeit die einzig wirksame Methode, um dem Katzenelend erfolgreich entgegenzuwirken. Sie verhindert die unkontrollierte Vermehrung, senkt das Risiko für Krankheiten und Verletzungen bei Freigängern und die Gefahr, bei der Partnersuche einen Unfall zu erleiden.

Wenn sich herausstellt, dass die eigene Katze trächtig ist, bereuen Tierhalter oft, dass sie die Kastration ihres Schützlings gänzlich abgelehnt, aus Bequemlichkeit immer wieder hinausgezögert haben oder nicht bereit waren, dafür Geld auszugeben. In Wittmund ist die die Kastration von Freigängerkatzen bereits seit 2019 Pflicht und kann mit einem Bußgeld bis zu 5000,00€ geahndet werden.

Kommt es zu ungewolltem Nachwuchs, stellt sich häufig die Frage, was mit den Kitten passiert, deren Aufzucht nicht nur einen großen Arbeitsaufwand bedeutet, sondern auch viel Geld kostet. Schnell erscheint das Aussetzen der Tiere als die unkomplizierteste Lösung. Dabei kann das teuer werden, da Bußgelder bis zu 50.000 € drohen können. Glück haben die Tiere, die von Tierschützern entdeckt werden. Unentdeckte Samtpfoten sind zu einem Leben in Hunger und Krankheit verdammt. Viele sterben noch als Kitten einen qualvollen Tod.

Deshalb sollte jetzt jeder Tierbesitzer Verantwortung übernehmen! Lasst Eure Tiere kastrieren!

Der Kontakt erfolgt über den TSV Harlingerland e.V. 04974-9144931 oder direkt über die teilnehmenden Tierärzte.

Tierarztpraxis Burhafe-Middels 04973242

Tierarztpraxis Hofmann 044626969

Tierarztpraxis Janssen 04462 5407

Tierarztpraxis Rath 04462 922532

Die Teilnahme erfolgt gegen Vorlage des Personalausweises. Die Gemeinde behält sich vor, die Angaben zu überprüfen.

Kastrationsaktion

Update: 04.03.2025 Aufgrund der veränderten Situation bzgl der Kastrationen von Streunerkatzen werden wir unsere Aktion jetzt auf die Unterstützung bedürftiger Tierhalter begrenzen.

Wir planen ab dem 12.02. 2025 eine Kastrationsaktion für Katzen bedürftiger Tierhalter und für Streunerkatzen im Harlingerland/LK Wittmund. Mit einem geringen Eigenanteil von 40,00€ für die Katze und 25,00€ für einen Kater können die Katzen in verschiedenen Tierarztpraxen im LK Wittmund kastriert und gechippt werden. Der neue „Große Katzenschutzreport“ des Deutschen Tierschutzbundes belegt, dass sich das Leid der Millionen Straßenkatzen in den letzten Jahren zu einem der größten unbemerkten Tierschutzprobleme, verbunden mit extremen Tierleid, in Deutschland entwickelt hat. Hier spielen auch die  Freigängerkatzen, die zwar ein Zuhause haben, aber von ihren Besitzern nicht kastriert werden, eine entscheidende Rolle. Denn durch die Verpaarung dieser Katzen mit den verwilderten Streunern entsteht der unerwünschter Nachwuchs, der im schlimmsten Fall schonungslos entsorgt wird.  Die KatzenhalterInnen tragen hier eine entscheidende Verantwortung.

Auch den trächtigen Streunern steht ein schweres Leben bevor und ein großer Teil ihres Nachwuchses verstirbt schon in den ersten Wochen.

Als domestizierte Haustiere sind Katzen auf menschliche Fürsorge angewiesen. Ohne diese Unterstützung leiden die meist versteckt lebenden Straßentiere häufig an Mangel- und Unterernährung, Parasiten und Infektionskrankheiten wie Katzenschnupfen. Die Lebenserwartung ist im Vergleich zu Katzen, die ein Zuhause haben, oft extrem verkürzt. 

Um diesen Kreislauf zu unterbinden, muss konsequent kastriert werden und auch jeder Katzenbesitzer ist hier in der Pflicht.

Tasso unterstützt diese Aktion mit einer Spende von 150 Transpondern.

Tierhalter, die das Angebot annehmen wollen, setzen sich bitte direkt mit dem Verein in Verbindung. 04974-9144931

Offener Brief

Tierschutzverein Harlingerland e.V.

Liebe Bürger und Bürgerinnen aus Buttforde,

das Katzenproblem hier im Ort ist mittlerweile, auch durch die Mitteilungen in der Presse, ausreichend bekannt. Es gibt hier im Ort einen Großteil an Katzenhalter/Innen, die sich verantwortungsvoll um ihre Tiere kümmern, sie entsprechend der seit 2019 gültigen Katzenschutzverordnung kastrieren und chippen lassen und auch sonst alles Notwendige tun, um den Ansprüchen der Katzen gerecht zu werden.

Dem gegenüber steht eine kleine Anzahl von Menschen im Ort, denen das Schicksal ihrer Tiere völlig gleichgültig ist, die sie weitgehend sich selbst überlassen und die keinerlei Notwendigkeit sehen, sich um eine Versorgung, sowohl medizinisch als auch futtermäßig, zu kümmern. Dies führt zu der beschriebenen Situation im Ort, dass sich an mehreren Stellen Katzen angesiedelt haben, die sich dort unkontrolliert vermehren. Beim Leben von Streunerkatzen oder -katern handelt es sich nicht um eine romantische Variation des Katzenlebens in Freiheit und Selbständigkeit, sondern um einen harten, täglichen Existenzkampf. Und ohne menschliche Unterstützung haben sie kaum eine Chance. Aussagen wie „Die Natur regelt das schon“ widersprechen dem Tierschutzgedanken, der seit 2002 im Grundgesetz verankert ist und der den Schutz der Tiere und ihres Lebensraum sichert.

Wir haben in vergangen Jahren immer wieder Katzen aus dem Ort kastrieren lassen. In diesem Jahr war es so extrem wie noch nie. Mehrere trächtige Mütter wurden von uns aufgenommen, die vermutlich das erste Mal in ihrem Leben ihren Nachwuchs nicht im Gebüsch oder unter einem Holzstapel zur Welt bringen mussten, sondern in einer geschützten Atmosphäre sich ihren Mutteraufgaben widmen konnten. Nur…jetzt suchen wir ganz dringend Menschen, die diese Tiere adoptieren und ihnen ein Zuhause geben möchten.

Wir sind uns sicher, dass es diese Menschen im Ort gibt. Bitte melden Sie sich bei uns.

Mit tierfreundlichen Grüßen

Der Vorstand

TSV Harlingerland e.V., Tel.: 04974-9144931

Frei Schnauze – Erkenne Qualzucht

Tierliebe ist, wenn uns die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Tiere wichtiger sind als ihr Aussehen. Aber woran erkennen wir, ob unser Haustier gesund ist und sich wohl fühlt? Weil diese Einschätzung nicht immer ganz einfach ist, arbeitet das Team der Stabsstelle der Landestierschutzbeauftragten Baden-Württemberg derzeit intensiv an einem Projekt, für das sogar eine eigene Projektstelle geschaffen wurde. Gemeinsam mit Expertinnen aus der Wissenschaft und Kollegen aus der Praxis wurde die Aufklärungskampagne „Frei Schnauze – Erkenne Qualzucht“ ins Leben gerufen.

Ganz aktuell startet online der Film für mehr Tierwissen.

Atemnot, Bandscheibenvorfälle, Taubheit, Hautprobleme und neurologische Störungen sind nur einige Beispiele einer großen Zahl an Symptomen, die erblich bedingt bei unseren tierischen Begleitern auftreten können und dann als Defektzuchtmerkmale oder auch Qualzucht bezeichnet werden.
Licht ins Dunkel bringen wird dafür der Film „Frei Schnauze – Qualzuchten ehrlich erklärt“, der ab jetzt auf der Homepage der baden-württembergischen Landestierschutzbeauftragten abrufbar ist. Das Team aus Stuttgart beleuchtet darin anschaulich die tierärztliche Seite zum Thema Defektzucht und besuchte sogar eine internationale Hundeausstellung.

Haustierzucht – Gesundheit opfern für die Mode

In der Haustierzucht gibt es Trends, die das Aussehen von Tieren nach menschlichen Vorlieben in den Vordergrund stellen. Gesundheit und Wohlbefinden der Tiere geraten manchmal in den Hintergrund. Als Nebeneffekt zum gewollten Erscheinungsbild können die Tiere dann Risiken in sich tragen oder von Erkrankungen betroffen sein, die zu Schmerzen, Leiden oder Schäden bei ihnen führen.

Weitersagen

„Für eine Eindämmung der Qualzuchtproblematik braucht es mehr Aufklärung in der Bevölkerung, denn niemand möchte, dass das eigene Tier leidet oder krank ist. Gleichzeitig wünschen sich Tierhalterinnen und Tierfreunde mehr fundiertes Wissen, um bei der Haustieranschaffung eine bewusste und gute Entscheidung zu treffen“, erklärt Dr. Julia Stubenbord zum Hintergrund des Projektes. „Jede Entscheidung für Gesundheit ist dabei die richtige“, so die Landestierschutzbeauftragte am 04.07.2024 in Stuttgart.

Ganz nach dem Motto „Frei Schnauze“ wird dabei ausführlich die Problematik der Atemnot bei kurzköpfigen Haustieren erklärt. Aber auch zuchtbedingte Risiken zu Fellfarben und Körperformen werden vom tierärztlichen Team näher unter die Lupe genommen. „Frei Schnauze“ steht dabei auch für verständlich formulierte, wissenschaftliche Fakten.

PDF Broschüre „Erkenne Qualzucht“

Informationsmaterial verfügbar

„Wissen schützt Tiere. Und je mehr wir über die Hintergründe der Defektzucht wissen, desto mehr vorprogrammiertes Leid können wir vermeiden und aufgeklärt an die Haustieranschaffung herangehen“, versichert Dr. Stubenbord.

Weiteres Informationsmaterial wie z.B. die Broschüre „Erkenne Qualzucht“ oder Informationen über die Hunderassen Dackel, Dogo Argentino, Frenchie (Französische Bulldogge), Labrador, Spaniel lassen sich auf einer Website der Landesbeauftragten für Tierschutz Baden-Württemberg herunterladen.

Dies ist eine Information der Landesbeauftragten für Tierschutz Baden-Württemberg