Erste Verhandlung zur Katzenschutzverordnung in Wittmund

Am 3. September wird im Straßen-, Feuerwehr-, Umwelt- und Agrarausschuss der Stadt Wittmund als Punkt 10 der Tagesordnung eine Katzenschutzverordnung für die Stadt Wittmund besprochen. Auch wenn die Sitzungsordnung Beiträge von Gästen nur während der Einwohnerfragestunde (Punkt 6 der Tagesordnung) erlaubt, ist es erfahrungsgemäß wertvoll, wenn man durch bloße Anwesenheit Interesse für dieses wichtige Thema signalisiert. Für Gäste stehen Sitzplätze am Rand des Versammlungssaals zur Verfügung.

Sitzung des Straßen-, Feuerwehr-, Umwelt- und Agrarausschusses
3. September 2019, 18.00 Uhr,
im Sitzungssaal des Rathauses (Raum 225),
Kurt-Schwitters-Platz 1, 26409 Wittmund

Zur Vorbereitung dient die Sitzungsvorlage Nr. 54 (Verordnung über die Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht von freilebenden und freilaufenden Katzen in der Stadt Wittmund (Katzenschutzverordnung)). Auch der geplante Verordnungstext ist schon als Anlage zur Sitzungsvorlage einzusehen.

Wenn die Käfigfalle zum Glücksfall wird!

Porträt der Tierschutz-Arbeit im Anzeiger für Harlingerland vom 31. August 2019

Der Anzeiger für Harlingerland berichtet in der Ausgabe vom Sonnabend über die Zusammenarbeit der Tierschutzvereine „Tierschutz Aktiv Friesland“ und dem „Tierschutzverein Harlingerland“ beim Katzenschutz.

Der Autor Jörg Stutz beschreibt sehr ausführlich, wie sich die Situation von Katzen in unkontrollierten Umgebungen entwickelt und wie die Tierschutzvereine durch Fangaktionen helfen, dass es den Tieren wieder besser geht.

Mit zwei Katzen fing alles an: Beide Tiere waren einer Frau in Wiesede einst zugelaufen. Die Kater aus der Nachbarschaft sorgten dann schnell dafür, dass die beiden Katzendamen trächtig wurden. Sie brachten jeweils einen Wurf mit drei Kätzchen zur Welt. Seitdem schwankte der Katzenbestand auf dem Grundstück – zuletzt gab es vier kleine und vier erwachsene Tiere, die sich im Garten und im Nebengelass des Hauses tummelten. Jetzt zog die Rentnerin die Reißleine und informierte den „Tierschutzverein Harlingerland“. Denn: „Ich kann nicht jedes Mal in der Angst leben, wie viele es diesmal sind.“ Lesen Sie weiter beim Anzeiger für Harlingerland.

Katzenschutzverordnung auch in Friedeburg!

Auch in Friedeburg haben sich die Politiker der Verantwortung gestellt und eine Katzenschutzverordnung mit Kastrations-, Kennzeichnungs-und Registrierungspflicht erlassen. Sie gilt sofort nach der Bekanntmachung durch das Amtsblatt. Katzenbesitzer, deren Katzen noch unkastriert sind, sollten jetzt handeln. Auch Menschen, die regelmäßig draußen lebende Katzen füttern, gelten als Katzenhalter. Bei finanziellen Problemen unterstützen wir gerne. . Informationen: TSV Harlingerland e.V., Tel.: 04974-9144931

In Samtgemeinde Esens gilt die Katzenschutzverordnung

Ab dem 31. Oktober gilt die Katzenschutzverordnung in der Samtgemeinde Esens. Anzeiger für Harlingerland vom 20.11.2018

Die Kastration von Katzen ist laut Tierschützern vorausschauend das einzig wirksame Mittel, um die Population freilebender Hauskatzen zu regulieren. Die Samtgemeinde Esens hat deshalb eine Katzenschutzverordnung erlassen.

„Katzenhalter sind nunmehr in der Pflicht, ihre freilebenden Katzen sowohl kastrieren, als auch kennzeichnen und registrieren zu lassen“, erklärt Hauptamtsleiter Hilko Mannott. Detaillierte Informationen dazu erteilen der Tierschutzverein Harlingerland und die Tierärzte in der Region.

Der Tierschutzverein Harlingerland, der lange für diese Verordnung gekämpft hat, habe bereits positiv reagiert, so Mannott…
Der komplette Bericht von Klaus Händel ist am 20. November 2018 im Anzeiger für Harlingerland erschienen.

Es gibt eine Katzenschutzverordnung in der Samtgemeinde Esens!

Es hat geklappt! Die Katzenschutzverordnung mit Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht ist (fast) einstimmig für die Samtgemeinde Esens mit den Gemeinden Esens (Stadt), Stedesdorf (Mamburg, Osteraccum, Thunum), Neuharlingersiel (Alt Harlingersiel, Groß-Hollum, Hartward, Ostbense), Moorweg( Altgaude, Kloster Schoo, Neugaude, Wagnersfehn, Westerschoo), Werdum (Edenserloog, Gastriege, Groß Husum, Klein Husum, Anderwarfen, Wallum, Nordwerdum), Dunum (Brill, Moorweg) und Holtgast (Damsum, Fulkum, Utgast), am 26.09.18 beschlossen worden. Ein guter Schritt in die richtige Richtung. Jetzt müssen die anderen Gemeinden im Landkreis Wittmund auch endlich begreifen, wie „Zukunft geht“!

So jetzt geht es in die Endrunde…
Am Mittwoch den 26. 09. 18 um 19.30 im Sitzungssaal im Haus der Begegnung, Theodor Thomas Straßr 6, wird im TOP 7 über die Einführung einer Katzenschutzverordnung entschieden! Es wäre toll, wenn viele Tierschützer anwesend wären, um die Ernsthaftigkeit zu verdeutlichen.