Katzenkastrationsaktion vom 04.11.19 bis 20.12.19

Initiiert durch die Landesbeauftragte für Tierschutz in Niedersachsen und unterstützt durch weitere Projektpartner (bpt – Landesverband Niedersachsen e.V., Deutscher Tierschutzbund – Landesverband Niedersachsen e.V., Deutscher Tierschutzbunde e.V. – Bundesgeschäftsstelle, TASSO-Haustierzentralregister für die Bundesrepublik Deutschland e.V., Verband der niedersächsischen Tierschutzvereine – VNT e.V., Bund gegen Missbrauch der Tiere – BMT e.V.) koordiniert die Tierärztekammer Niedersachsen im Zeitraum vom 04. November bis 20. Dezember 2019 wiederholt eine Aktion zur Unterstützung der Kastration freilebender, herrenloser Katzen und Kater durch.

Tiere, die diese Voraussetzungen erfüllen, sollen für die beteiligten Überbringer (in der Regel gemeinnützige Vereine, Tierheime und ehrenamtlich für diese Tätige) möglichst kostenneutral kastriert, gekennzeichnet und registriert werden. Damit wird weiterhin das Ziel verfolgt, durch die Kastration von einer signifikanten Anzahl wiederum die Zahl der Streunerkatzen in Niedersachsen zu verringern und insbesondere die Nachhaltigkeit der vorangegangenen Aktionen zu sichern sowie wirksam die Bestände zu regulieren.

Das gemeinsame Projekt verfolgt zum anderen das Ziel, Tierheime und Tierschutzvereine in ihrer Arbeit bei der Betreuung von freilebenden, herrenlosen Katzenpopulationen finanziell zu entlasten. Aktuell werden die entsprechenden Kosten für herrenlose Tiere nur von einem Teil der niedersächsischen Kommunen übernommen. Daher wird mit einer Zuschussförderung seitens des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie Geldspenden der benannten Akteure ein Fond geschaffen, aus dem die GOT-konforme Vergütung entsprechender Behandlungen durch beteiligte Tierärztinnen/Tierärzte erfolgen wird.

Der Tierärztekammer kommt hierbei die Koordination, Verwaltung und Abwicklung der Aktion zu. Wir danken schon jetzt allen Kolleginnen und Kollegen, welche sich tatkräftig im Rahmen der Aktion einbringen. Wie schon anlässlich der letzten Kastrationsaktion im Herbst 2018 erfolgt der Zugang zur Teilnahme mit allen weiteren Informationen und Voraussetzungen über das Mitgliederlogin auf der Homepage der Tierärztekammer (ggf. Neuregistrierung ab 4. November notwendig).

Bitte beachten Sie:
Abrechnungen für ausschließlich während des Aktionszeitraumes nachgewiesene Behandlungen können nur berücksichtigt werden, wenn deren Belege vollständig und entsprechend den Förderbedingungen bis spätestens Mitte Januar 2020 bei der Tierärztekammer eingegangen sind!

Die finanziellen Mittel für die Aktion werden durch folgende Projektpartner zur Verfügung gestellt:

Katzenkastrations-Aktion vom 04.11.2019 - 20.12.2019

Erfolg auf dem Bauernhof nach Kastration und Vermittlung von Katzen

Anzeiger für Harlingerland vom 17.10.2018

„Wo ist sie denn, die alte Tante mit den großen Füßen?“ Onno Beneken blickt sich um auf seinem Hof in Collrunge und lässt seinen Blick über die grau-getigerten und schwarz-weißen Katzen schweifen, die ihm schnurrend um die Beine streifen. Einen Namen haben seine zehn Kater und Katzen nicht, es sind auch keine Stubentiger in dem Sinne, dass sie sich nachts ein Plätzchen in seinem Bett suchen würden, nein, Onno Beneken hat noch richtige Hofkatzen und er liebt diese Tiere auf seine Art und Weise.

Der Artikel „Katzen brauchen keinen Türöffner“ von Inga Mennen ist am 17. Oktober im Anzeiger für Harlingerland erschienen.

Landesweite Kastrations-Aktion auch im Harlingerland

Viele verwilderte Katzen kommen auf den OP-Tisch
TIERSCHUTZ Landesweite Kastrations-Aktion – Die Tierschutzvereine stellen Lebendfallen auf
VON GÜNTER RADTKE im Anzeiger für Harlingerland am 18.01.2018
Viele verwilderte Hauskatzen, die sich unkontrolliert vermehren, leben nach Schätzungen von Tierschützern auch im Landkreis Wittmund. Das sorgt für Verdruss bei Grundstücksbesitzern. Und die Tiere selbst leiden unter der raschen Fortpflanzung. Meist sind sie abgemagert, verwurmt, krank und scheu.
Um landesweit die weitere Vermehrung freilebender Katzen zu stoppen und somit das Katzenelend zu minimieren, startete das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium am Montag eine achtwöchige landesweite Kastrationsaktion. Das Ministerium fördert das Projekt mit 200 000 Euro. Auch der Tierschutzverein Harlingerland beteiligt sich an der Aktion.

Katzenkastrationen in Niedersachsen. Anzeiger für Harlingerland vom 18.01.2018

Unser Projekt: Kastration rettet Leben!

Die Tierheime sind ..

Süß, reizend, lustig, amüsant, herzerfrischend, niedlich, goldig, putzig, reizend, knuddelig, sympathisch, lieblich und…und….und…Das alles sind die Attribute, mit denen Katzenwelpen in der Regel belegt werden. Und es stimmt auch, wenn sie gut versorgt, ärztlich betreut und erwünscht sind.IMG_5947
Schrecklich ist das, was allen anderen passiert. Ausgesetzt, in Mülleimern entsorgt, erschlagen und ersäuft, krank, verklebte Augen, voll von Flöhen und Würmern, unterernährt und kaum lebensfähig, verschenkt an unbekannte Leute, um bei Tierhändlern zu landen, als Schlangenfutter zu enden oder auf andere unmenschliche Arten entsorgt zu werden. Das ist die andere Seite und das geschieht Deutschlands beliebtestem Haustier.Felix Nur durch die Fürsorge und das Engagement der Menschen lässt sich diese Qual verringern. Und das bedeutet: konsequente Kastration von Katern und Katzen, um die Fortpflanzung zu verhindern. „Und dann gibt es irgendwann keine Babys mehr?“, wird gefragt. Das wird kaum passieren, da es immer wieder Menschen geben wird, die uneinsichtig, verantwortungslos und stur sind. Und noch sind die Tierheime und Pflegestellen voll!
„Aber wenn doch?“

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Dann kam man diese Regelung wieder zurücknehmen. Bis dahin haben vielleicht alle Welpen, die geboren werden, eine reale Chance auf Leben…und nicht die Perspektive auf einen qualvollen Tod.
Das Tierschutzgesetz verbietet es, Katzenwelpen zu töten. Noch immer hält sich das Gerücht, dass die Kleinen, so lange die Augen nicht geöffnet sind, nichts spüren. Aber warum schreien sie dann?
Kürzlich ist ein Mann zu einer Geldstrafe von 1700,00€ verurteilt worden, weil er Katzenwelpen erschlagen hat. Aufmerksame und tierliebe Menschen haben es fotografiert und angezeigt. Die Fotos wollen wir Ihnen ersparen.

Um dieses Elend zu verringern, starten wir ab Mitte Juli bis Ende Juli eine Kastrationsaktion. Wir stellen Geld zur Verfügung, damit frei lebende Katzen, Katzen von finanziell schwachen Menschen und Hofkatzen kastriert werden können. Die Kastration ist kostenlos. Wir wünschen uns lediglich eine freiwillige Geldspende, entsprechend der finanziellen Möglichkeiten des Einzelnen. So können mehr Katzen in das Projekt aufgenommen werden.
Informationen: Tierschutzverein Harlingerland e.V.
Tel.: 04977/939243 zu erreichen am Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag von 11.00 bis 13.00 Uhr.
Bitte bedenken Sie: wir machen unsere Arbeit ausschließlich ehrenamtlich, d.h. wir haben Familie, einen Beruf, Haushalt, eigene Tiere, die versorgt werden müssen …

Tierschützer fordern Kastration

Katzen pflanzen sich in Wittmund unkontrolliert fort

Anzeiger für Harlingerland vom 14.12.2013
Anzeiger für Harlingerland vom 14.12.2013
HARLINGERLAND/EVA – Die Funde von heimlosen Katzen mehren sich im Stadtgebiet und im Landkreis Wittmund. Die meisten sind nicht kastriert, weshalb sie sich unkontrolliert fortpflanzen. Die Tiere führen ohne menschliche Fürsorge ein erbärmliches Leben. Tierschützer forderten deshalb bereits 2012 eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht. Weil bisher nichts geschehen ist, wollen sie erneut auf das Problem hinweisen. Elfi Kirchdorfer vom Tierschutzverein Harlingerland sagt: „Wir hoffen, dass wir Menschen finden, die helfen.“
Bitte lesen Sie weiter im Artikel “Tierschützer fordern Kastration” (PDF), erschienen am 14.12.2013 im Anzeiger für Harlingerland.