Dem Katzenelend bald ein Ende setzen!

Anzeiger für Harlingerland vom 14.03.2019

Tierschutzverein fordert Einführung der Kastrationspflicht
Der Tierschutzverein Harlingerland kümmert sich um Fundtiere, verwilderte und verletzte Katzen, nimmt sie in ihren Pflegestellen auf und versucht, für sie ein gutes Zuhause zu finden. „Leider gibt es im Landkreis Wittmund bislang nur in der Samtgemeinde Esens eine Katzenschutzverordnung mit Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht“, teilt die Vorsitzende des Vereins, Elfi Kirchdorfer, in einer Erklärung mit.

Ansteckende Katzen
Alleine mehr als 70 Katzen wurden im vergangenen Jahr durch den Verein kastriert. 300 Katzen waren es im Rahmen der Kastrationsaktion des Landes Niedersachsen im Landkreis Wittmund. „Alleine in Deutschland wird die Zahl der verwilderten Hauskatzen auf zwei Millionen geschätzt. Die Zahl nimmt weiter zu, da es immer noch verantwortungslose Tierhalter gibt, die beim Umzug ihre Katzen zurücklassen, sie bei Rolligkeit rausschmeißen und ihrem Schicksal überlassen oder auf andere Weise entsorgen“, so die Vorsitzende. Es sei wichtig, an die Verantwortung der Besitzer zu appellieren, damit sie sich vor der Anschaffung eines Haustieres Gedanken über die Folgekosten machen. Kastrationen, Impfungen und tierärztliche Behandlungen im Krankheitsfall kosten Geld, sagt Kirchdorfer.

Lesen Sie den kompletten Artikel im Anzeiger für Harlingerland vom 14. März 2019.

Ein „wildes“ Weihnachtswunder

Bericht über die Arbeit des Tierschutzvereines Harlingerland im Anzeiger für Harlingerland vom 24.12.2018

So ganz geheuer ist Winnie das Spielzeug noch nicht, aber neugierig, das ist er. Nach ein paar Minuten traut sich der kleine schwarz-weiße Kater dann doch und tappst mit der Pfote nach dem Fisch an der Angelschnur, während sich sein Spielgefährte Wanja einen warmen, gemütlichen Platz im Wohnzimmer sucht.
Die jungen Katzen fühlen sich sichtlich wohl und fangen an, wie Jungkatzen unbeschwert herumzutollen und zu spielen. Nach und nach leben sich die beiden drei Monate alten Tiere ein und fassen Vertrauen, seit sie der Tierschutzverein Harlingerland (TSV) gerettet hat – ein „wildes“ Weihnachtswunder.
Wie den beiden Kleinen geht es vielen Katzen: Verlassen, verwahrlost und krank werden sie sich selbst überlassen und haben ausgesetzt kaum eine Überlebenschance. Werden sie rechtzeitig gefunden, kümmern sich Tierfreunde mit viel Liebe und Fürsorge um die Hunde sowie Katzen und tun alles, um sie zu retten.
Zu den ehrenamtlichen Helfern gehört der Tierschutzverein Harlingerland. Elfi Kirchdorfer ist Vorsitzende des Vereins. Bei ihr in Werdum leben acht Katzen: Drei eigene und fünf aus dem Tierschutz. Ein umzäunter Freigang oder ein gesicherter Balkon sind ihr am liebsten. Ihre Hündin Kaya ist auch ein Schutztier. Mit ihrem hellen Fell, das im Winter flauschiger wird, sieht sie aus wie ein etwas kleinerer Labrador. „Vermutlich ist Husky bei ihr mit drin“, erzählt Elfi Kirchdorfer lächelnd und streichelt die zutrauliche Hündin.

Dieser Text von Ina Frerichs ist am 24. Dezember 2018 im Anzeiger für Harlingerland erschienen.

Katzenelend vermeiden – Kommunen können Schutzverordnung erlassen

Katzenelend vermeiden
Katzenelend vermeiden
Bericht im Anzeiger für Harlingerland vom 30. Januar 2018

Veterinäramt befürwortet neue Regelung auf kommunaler Ebene.
WITTMUND – Die Pflegestellen des Tierschutzvereins Harlingerland geraten an ihre Grenzen. Immer wieder werden herrenlose Katzen gemeldet – oder, schlimmer noch, die Tiere werden einfach ausgesetzt. Grund dafür ist die unkontrollierte Fortpflanzung der Katzen, die zweimal im Jahr zwischen drei und fünf Junge bekommen können.
Der Tierschutzverein hat aus diesem Grund den Landkreis gebeten, auf der Bürgermeisterkonferenz über eine Katzenschutzverordnung zu sprechen, die eine Kastrations-, eine Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Freigängerkatzen beinhaltet. Landrat Holger Heymann gab die Informationen weiter. Es liegt aber nun an den Kommunen, eine entsprechende Regelung, die auf Langeoog und Spiekeroog bereits durchgesetzt wird, auf den Weg zu bringen.

Bericht von Inga Mennen im Anzeiger für Harlingerland vom 30. Januar 2018

Schluss mit der Vermehrung!

Beitrag in der Ostfriesen-Zeitung vom 04.08.2017

INITIATIVE Tierschutzverein Harlingerland fordert Kastrationspflicht für Katzen
Das Thema soll bei der nächsten Bürgermeisterkonferenz des Landkreises auf den Tisch.
LANDKREIS WITTMUND – Der Tierschutzverein Haflingerland will mit einer neuen Initiative für eine Katzen-Kastrationspflicht im Landkreis Wittmund werben. „Es gibt hier eindeutig ein Katzenproblem“, erklärte die 1. Vorsitzende des Tierschutzvereins Harlingerland, Elfriede Kirchdorfer. Und meint damit: Zu viele Katzen, die sich immer weiter vermehren.
Dieser Beitrag von Imke Oltmanns ist am 04.08.2017 in der Ostfriesen-Zeitung erschienen.

Tierschützer fordern Kastration

Katzen pflanzen sich in Wittmund unkontrolliert fort

Anzeiger für Harlingerland vom 14.12.2013
Anzeiger für Harlingerland vom 14.12.2013
HARLINGERLAND/EVA – Die Funde von heimlosen Katzen mehren sich im Stadtgebiet und im Landkreis Wittmund. Die meisten sind nicht kastriert, weshalb sie sich unkontrolliert fortpflanzen. Die Tiere führen ohne menschliche Fürsorge ein erbärmliches Leben. Tierschützer forderten deshalb bereits 2012 eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht. Weil bisher nichts geschehen ist, wollen sie erneut auf das Problem hinweisen. Elfi Kirchdorfer vom Tierschutzverein Harlingerland sagt: „Wir hoffen, dass wir Menschen finden, die helfen.“
Bitte lesen Sie weiter im Artikel “Tierschützer fordern Kastration” (PDF), erschienen am 14.12.2013 im Anzeiger für Harlingerland.

Kastrationspflicht wird bei Katzen gefordert

20120829_Harlinger_400ÜBERPOPULATION Kreistagsabgeordnete Birgit Becker und Tierschutzverein Harlingerland setzen sich gemeinsam ein
Birgit Becker (CDU) hat vor, einen entsprechenden Antrag an den Kreistag zu stellen.
WITTMUND/OLI – lmmer wieder kommt es vor, dass die Wittmunderin Birgit Horstschäfer bei Spaziergängen mit ihrem Hund kleine Katzen findet. Sie sind nicht versorgt, meist krank und ein Halter nicht in Sicht. Die Funde von heimlosen Katzen mehren sich im Stadtgebiet und im gesamten Landkreis.
Bitte lesen Sie weiter im Artikel „Kastrationspflicht wird bei Katzen gefordert“ (PDF), erschienen am 29. August 2012 im Anzeiger für Harlingerland.