Katzenelend vermeiden – Kommunen können Schutzverordnung erlassen

Katzenelend vermeiden
Katzenelend vermeiden
Bericht im Anzeiger für Harlingerland vom 30. Januar 2018

Veterinäramt befürwortet neue Regelung auf kommunaler Ebene.
WITTMUND – Die Pflegestellen des Tierschutzvereins Harlingerland geraten an ihre Grenzen. Immer wieder werden herrenlose Katzen gemeldet – oder, schlimmer noch, die Tiere werden einfach ausgesetzt. Grund dafür ist die unkontrollierte Fortpflanzung der Katzen, die zweimal im Jahr zwischen drei und fünf Junge bekommen können.
Der Tierschutzverein hat aus diesem Grund den Landkreis gebeten, auf der Bürgermeisterkonferenz über eine Katzenschutzverordnung zu sprechen, die eine Kastrations-, eine Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Freigängerkatzen beinhaltet. Landrat Holger Heymann gab die Informationen weiter. Es liegt aber nun an den Kommunen, eine entsprechende Regelung, die auf Langeoog und Spiekeroog bereits durchgesetzt wird, auf den Weg zu bringen.

Bericht von Inga Mennen im Anzeiger für Harlingerland vom 30. Januar 2018

Katzenflut führt zu Katzenelend

TIERSCHUTZ Verein appelliert für Kastration – Viele junge Katzen ausgesetzt
Die hohe Anzahl an unerwünschten Katzenwelpen stellt den Tierschutzverein vor Probleme.
20150822_Harlinger_KatzenflutZwei Tage alt sind die jüngsten Katzenwelpen, die, nachdem sie wahrscheinlich ausgesetzt wurden, in der Pflegestelle des Tierschutzvereins Harlingerland mit der Flasche aufgezogen werden. Die vier jungen Katzen sind kein Ausnahmefall: Die Anzahl an ausgesetzten Katzen ist so hoch, dass der Verein zur Zeit gar keine weiteren Tiere aufnehmen kann. Ebenso ergeht es vielen Tierheimen.
Lesen Sie weiter im Bericht von Lena Heising, der am 22. August 2015 im Anzeiger für Harlingerland erschienen ist.