Chippen ist nicht für die Katz!!!!

Chip und Registrierung von Tieren – Überlebenswichtig!

Vorgestellt im Anzeiger für Harlingerland am 7. April 2014: Chippen ist nicht "für die Katz". Der Klick auf's Bild führt zum Artikel im PDF Format.
Vorgestellt im Anzeiger für Harlingerland am 7. April 2014: Chippen ist nicht „für die Katz“. Der Klick auf’s Bild führt zum Artikel im PDF Format.

Chipaktion im Landkreis Wittmund

Wir führen im Monat April in Zusammenarbeit mit Tasso und den ansässigen Tierärzten der Stadt und des Kreises Wittmund eine Chipaktion durch, bei der bedürftige Tierhalter kostengünstig ihr Tier durch einen Mikrochip kennzeichnen können. Für nur 5,00€ Eigenbeteiligung können die Tiere beim Tierarzt gechippt werden. Es stehen insgesamt 240 Chips zur Verfügung!

Chip setzen – Schnell und einfach
Beim Chippen wird dem Tier ein kleiner, reiskorngroßer Transponder in Höhe der linken Schulter unter die Haut gesetzt. Der Chip enthält eine fälschungssichere Nummer, die mit Hilfe eines Lesegerätes ausgelesen werden kann. Wird das Tier dann bei einem Haustierregister registriert, ist es damit immer eindeutig zu identifizieren. Das Chippen selbst ist für das Tier unproblematisch und wird ambulant beim Tierarzt durchgeführt. Es ist keine Betäubung erforderlich und erfolgt mit einer Kanüle. Der ganze Vorgang ist damit vergleichbar mit einer Spritze, die das Tier erhält.

Ein Chip hilft beim Wiederfinden
Bei Hunden ist die Kennzeichnung- und Registrierungspflicht seit letztem Jahr verpflichtend, für Katzen steht dies noch aus. Trotzdem sollte jeder verantwortungsvolle Katzenhalter sein Tier chippen oder tätowieren und auf jeden Fall auch registrieren lassen. Da nur ca. 20% der Katzen registriert sind, sehen vier von 5 entlaufenen Katzen ihr Zuhause nie wieder, obwohl sie sich oft in der näheren Umgebung aufhalten. Denn die Besitzer können nicht ermittelt werden. Auch für reine Wohnungskatzen ist das Kennzeichnen und Registrieren sinnvoll. Nicht nur Freigängerkatzen können verschwinden. Auch Wohnungskatzen können durch unglückliche Umstände das Zuhause verlassen. Eine Tür, die versehentlich offen steht, ein Fenster, das geöffnet wird. Für diese Tiere ist das Leben draußen besonders dramatisch, da sie mit Gefahren konfrontiert werden, die sie nicht einschätzen können. Ihre Überlebenschancen sind gering, sie verwildern, pflanzen sich unkontrolliert fort oder verunfallen. Die Verelendung der Katze ist vorprogrammiert. Somit ist es eine besondere Verantwortung seitens der Tierhalter, auch diese Tiere zu schützen. Tasso macht mit seiner Aktion „Ich war eine Wohnungskatze“ zum gegenwärtigen Zeitpunkt auf diese Problematik aufmerksam.

Hilfreich für Tierheime
Auch die Tierheime sind auf die Kennzeichnung und Registrierung angewiesen, da sie nur dadurch die Besitzer der zahlreichen Fundtiere ermitteln und zurück bringen können. Und den Tieren wird dadurch eine lange Quarantänezeit in kleinen Boxen oder sogar eine Weitervermittlung erspart.
Deshalb! Machen sie mit: Schützen Sie Ihr Tier!
Informationen: Tierschutzverein Harlingerland e.V., Tel.: 04977/990096 oder direkt bei den ortsansässigen Tierärzten.

Kastration rettet Katzenleben

Kastration rettet KatzenlebenIm Landkreis Wittmund und seinen verschiedenen Gemeinden gibt es eine immer größere Anzahl von frei lebenden Katzen, die sich zum Teil an einigen Ortsbereichen in Kolonien angesiedelt haben. Die allermeisten sind nicht kastriert, so dass eine unkontrollierte Fortpflanzung stattfindet. Ging man früher von maximal zwei Würfen im Jahr aus, so hat sich dies mittlerweile so verändert, dass heute schon Katzenmütter, deren Babys gerade 2 Wochen alt sind, wieder fortpflanzungsbereit sein können. Viele sind dann nicht mehr in der Lage, den Nachwuchs und auch sich selbst ausreichend zu ernähren. Sie sind geschwächt, entkräftet, werden krank.

Aber auch unkastrierte Freigängerkatzen in menschlicher Obhut sorgen für meist unerwünschten Nachwuchs, der nicht selten ausgesetzt wird und so wieder unversorgten Nachwuchs in die Welt setzt. Das Elend der Tiere ist unvorstellbar.

Deshalb fordern wir den Landkreis Wittmund auf, mit der Einführung eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Freigängerkatzen das Katzenelend zu reduzieren und damit verantwortungsvollen und nachhaltigen Tierschutz zu betreiben, wie er im Grundgesetz verankert ist.

Im Jahr 2012 wurden von uns 75 Katzen und 39 Kater kastriert!

Jede fünfte vermisste Katze läuft jemandem zu, ohne dass der Finder sie meldet. Und nur wenige Kilometer entfernt warten vielleicht Sie darauf, dass Ihr geliebtes Tier endlich nach Hause kommt.

Bitte melden Sie deshalb zugelaufene und überfahrene Tiere in Ihrer lokalen Zeitung! Diese Anzeigen sind immer kostenlos.

Kastrationspflicht wird bei Katzen gefordert

20120829_Harlinger_400ÜBERPOPULATION Kreistagsabgeordnete Birgit Becker und Tierschutzverein Harlingerland setzen sich gemeinsam ein
Birgit Becker (CDU) hat vor, einen entsprechenden Antrag an den Kreistag zu stellen.
WITTMUND/OLI – lmmer wieder kommt es vor, dass die Wittmunderin Birgit Horstschäfer bei Spaziergängen mit ihrem Hund kleine Katzen findet. Sie sind nicht versorgt, meist krank und ein Halter nicht in Sicht. Die Funde von heimlosen Katzen mehren sich im Stadtgebiet und im gesamten Landkreis.
Bitte lesen Sie weiter im Artikel „Kastrationspflicht wird bei Katzen gefordert“ (PDF), erschienen am 29. August 2012 im Anzeiger für Harlingerland.

Katzennot im Kreisgebiet ist groß

20111007_HarlingerHARLINGERLAND/AH – Eine Flut von Katzen jeden Alters überrollt den Tierschutzverein Harlingerland. Es vergeht kaum ein Tag, an dem kein Anruf eingeht, dass eine Katze gefunden wurde, teilt der Verein mit. Ausgesetzt, entlaufen – die Ursachen sind nicht nachvollziehbar. Am schlimmsten aber ist zur Zeit die große Anzahl der Meldungen von Katzenkolonien, die sich im Kreis Wittmund angesiedelt haben.
Lesen Sie bitte weiter im Artikel Katzennot im Kreisgebiet ist groß (PDF) aus dem Anzeiger für Harlingerland vom 07.10.2011.