Zora darf in der Pflegefamilie bleiben

Update: 27.03.25 Manchmal ist es so…dann mag man sie einfach nicht mehr gehen lassen.

Update: Zora hat sich ganz wunderbar in ihrer Pflegefamilie eingelebt und sie versteht sich mittlerweile auch mit den anderen Katzen und auch mit den Hunden.

Update: 20.12.2024 Zora ist ein kleiner Wirbelwind. Mutig, selbstbewusst und unerschrocken marschiert sie jetzt durchs Leben und es gibt nicht viel, was ihr Angst macht. Wer also einen kleinen couragierten Draufgänger haben möchte…Zora wäre bereit. Zora braucht Freigang, aber in einer sehr sicheren Umgebung oder sogar gesicherten Freigang. Denn sie ist sehr unternehmungslustig und furchtlos. Ein Katzenfreund an ihrer Seite wäre toll.

Update: 26.11.24 Zora sucht noch immer….So schade, dass sich niemand meldet.

Update: 07.11.24 Zora ist eine selbstbewusste, kleine Katze geworden, die gerne einen Spielpartner hat, mit dem sie toben kann. Auch dem Menschen ist sie zugetan. Eigentlich alles perfekt. Nur der Mensch, der sich für sie interessiert, der fehlt leider noch. Aber irgendwo gibt es ihn. Wir müssen ihn nur finden.

Update: 24.09.2024 Die kleine Socke hat sich super entwickelt und hat alles, was sie an schlechten Start ins Leben hatte, vergessen. Sie ist munter, verspielt und sehr selbstbewusst. Es gibt eigentlich nichts, was ihr Angst macht. Auch ihre erste Impfung hat sie cool hinter sich gebracht. Sie versteht sich prima mit anderen Katzen und auch mit Hunden hat sie keinerlei Probleme. Hier ist ein richtiger Schatz am Start. Informationen: TSV Harlingerland e.V. Tel.: 04974-9144931

Dieses kleine Socke, ca 5 Wochen alt, wurde in Buttforde im Bereich Neudorfer Riege gefunden. Ganz alleine ohne Geschwister und Mutter lief es auf der Straße umher. Es ist jetzt gesichert. Vielleicht tauchen noch mehr auf. Wer etwas sieht, bitte bei uns melden. 04974-9144931

Wittmund plant jährliche Förderung für Kastration von Streunerkatzen

Bei der Sitzung des Umwelt-, Agrar-, Straßen- und Feuerwehrausschuss der Stadt Wittmund wird am 5. Februar über einen Vorschlag der Verwaltung debattiert, jährlich 20.000 € Unterstützung für Kastrationen von Fundkatzen zur Verfügung zu stellen. Die öffentliche Sitzung findet um 18:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses, Kurt-Schwitters-Platz 1, 26409 Wittmund statt.

Die Beschlussvorlage mit Details zur Situation der Katzen und Angaben warum diese Investition aus Sicht der Stadt notwendig ist, können Interessierte im Bürgerinformationssystem der Stadt Wittmund finden.

Kim-Christin Hibbeler berichtet für den Anzeiger für Harlingerland bei NWZ Online und am 24. Januar in der gedruckten Ausgabe über die geplante Sitzung und stellt die Argumente zusammen.

Frei Schnauze – Erkenne Qualzucht

Tierliebe ist, wenn uns die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Tiere wichtiger sind als ihr Aussehen. Aber woran erkennen wir, ob unser Haustier gesund ist und sich wohl fühlt? Weil diese Einschätzung nicht immer ganz einfach ist, arbeitet das Team der Stabsstelle der Landestierschutzbeauftragten Baden-Württemberg derzeit intensiv an einem Projekt, für das sogar eine eigene Projektstelle geschaffen wurde. Gemeinsam mit Expertinnen aus der Wissenschaft und Kollegen aus der Praxis wurde die Aufklärungskampagne „Frei Schnauze – Erkenne Qualzucht“ ins Leben gerufen.

Ganz aktuell startet online der Film für mehr Tierwissen.

Atemnot, Bandscheibenvorfälle, Taubheit, Hautprobleme und neurologische Störungen sind nur einige Beispiele einer großen Zahl an Symptomen, die erblich bedingt bei unseren tierischen Begleitern auftreten können und dann als Defektzuchtmerkmale oder auch Qualzucht bezeichnet werden.
Licht ins Dunkel bringen wird dafür der Film „Frei Schnauze – Qualzuchten ehrlich erklärt“, der ab jetzt auf der Homepage der baden-württembergischen Landestierschutzbeauftragten abrufbar ist. Das Team aus Stuttgart beleuchtet darin anschaulich die tierärztliche Seite zum Thema Defektzucht und besuchte sogar eine internationale Hundeausstellung.

Haustierzucht – Gesundheit opfern für die Mode

In der Haustierzucht gibt es Trends, die das Aussehen von Tieren nach menschlichen Vorlieben in den Vordergrund stellen. Gesundheit und Wohlbefinden der Tiere geraten manchmal in den Hintergrund. Als Nebeneffekt zum gewollten Erscheinungsbild können die Tiere dann Risiken in sich tragen oder von Erkrankungen betroffen sein, die zu Schmerzen, Leiden oder Schäden bei ihnen führen.

Weitersagen

„Für eine Eindämmung der Qualzuchtproblematik braucht es mehr Aufklärung in der Bevölkerung, denn niemand möchte, dass das eigene Tier leidet oder krank ist. Gleichzeitig wünschen sich Tierhalterinnen und Tierfreunde mehr fundiertes Wissen, um bei der Haustieranschaffung eine bewusste und gute Entscheidung zu treffen“, erklärt Dr. Julia Stubenbord zum Hintergrund des Projektes. „Jede Entscheidung für Gesundheit ist dabei die richtige“, so die Landestierschutzbeauftragte am 04.07.2024 in Stuttgart.

Ganz nach dem Motto „Frei Schnauze“ wird dabei ausführlich die Problematik der Atemnot bei kurzköpfigen Haustieren erklärt. Aber auch zuchtbedingte Risiken zu Fellfarben und Körperformen werden vom tierärztlichen Team näher unter die Lupe genommen. „Frei Schnauze“ steht dabei auch für verständlich formulierte, wissenschaftliche Fakten.

PDF Broschüre „Erkenne Qualzucht“

Informationsmaterial verfügbar

„Wissen schützt Tiere. Und je mehr wir über die Hintergründe der Defektzucht wissen, desto mehr vorprogrammiertes Leid können wir vermeiden und aufgeklärt an die Haustieranschaffung herangehen“, versichert Dr. Stubenbord.

Weiteres Informationsmaterial wie z.B. die Broschüre „Erkenne Qualzucht“ oder Informationen über die Hunderassen Dackel, Dogo Argentino, Frenchie (Französische Bulldogge), Labrador, Spaniel lassen sich auf einer Website der Landesbeauftragten für Tierschutz Baden-Württemberg herunterladen.

Dies ist eine Information der Landesbeauftragten für Tierschutz Baden-Württemberg

Lust und Frust der Tierschutzarbeit

Update: 25.06.2024

Wir sind sprachlos und sehr froh. Es hat sich alles zum Guten gewendet. Die Rechnungen wurden seitens des Betreuers/ Erben bezahlt.

… oder wie man über den Tisch gezogen wird, wenn man hilft.

Ich berichte jetzt einmal von einer weiteren Seite der Tierschutzarbeit, von der wir staunend, mit Unverständnis, Fassungslosigkeit und auch Trauer und Enttäuschung feststellen mussten…auch das gibt es im Tierschutz.

Folgendes war geschehen:

Wir erhielten einen Anruf von einem sog. Entrümpler, der beauftragt worden war, ein Haus zu räumen und es aufgrund des Parasitenbefalls „auszuräuchern“. Der Besitzer war verstorben, die Frau im Heim, der Sohn hat seinen Vater seit Jahren nicht gesehen. Beauftragt wurde er vom Betreuer der Frau.

Dieser Entrümpler stellte nun fest, dass zum Haushalt 3-4 Katzen gehörten. Sie waren schon 2 Wochen ohne Versorgung. Die mussten natürlich erst einmal gesichert werden, bevor die Aktion losgehen konnte. Anruf bei uns, Tenor des Mannes…keiner hilft mir, die armen Tiere.

Ja, die armen Tiere, das dachten wir auch. Darauf hin haben wir „aufgerüstet“. Fallen aufgestellt, angefüttert, ihr kennt das Prozedere. Sabine ist 3x am Tag hin, als die Fallen dann endlich scharf gestellt waren, fast stündlich. Und es gelang uns, die Katzen einzufangen. Nicht nur das: wir hatten auch Plätze gefunden, wo sie untergebracht werden konnten. (Ein schwarzes Mädchen sitzt noch bei uns auf der Pflegestelle). Wir sind mit ihnen zum Tierarzt, sie wurden , wenn noch nicht passiert, kastriert. Das Mädchen hatte einen Abzess am Bein, der operiert werden musste, Floh-und Wurmbehandlung mussten selbstverständlich auch erfolgen. In der Zwischenzeit hatte sich der Sohn gemeldet, der offenbar das Erbe antreten wollte, aber die Katzen interessierten ihn nicht. Auch der Betreuer war nicht mehr zu erreichen. Und seine Vertretung wusste von nichts.

Mittlerweile haben wir eine Tierarztrechnung von fast 600,00€ erhalten, die wir dem Sohn und dem Betreuer zugeschickt haben. Keine Reaktion.

Ja, wir waren doof…wir hätten uns einen schriftlichen Auftrag erteilen lassen müssen.

„Aber es geht um die Tiere…“

Jetzt sitzen wir da mit den Kosten von Katzen, die einen Besitzer haben, der ein Erbe antritt, zu dem eine Immobilie gehört und fühlen uns so richtig hereingelegt und betrogen. Und wir können es oder wollen es einfach nicht so richtig glauben, dass es solche Menschen gibt. Man lernt aus Erfahrungen… leider wird man misstrauischer und entwickelt Argwohn. Der nächste Anruf wird uns nicht mehr so schnell in die Aktion bringen, oder?

Ach ja, vergessen, es geht um die Tiere. Die waren nämlich halb verhungert und hätten nicht mehr lange in dem Müll, der sie umgab, überlebt. (keine Originalfotos)

Sachspenden sind für uns genauso wichtig wie Geld-und Futterspenden. Doch es passiert leider immer wieder, dass wir Spenden bekommen, die wir nicht verwerten können. Und das deshalb, weil sie uns schmutzig oder defekt übergeben werden. Da sind die Transportboxen, die kaputt und nicht mehr zu reparieren sind, die Hundedecken, in denen sich fast das volle Haarkleid des Hundes vorfindet, Handtücher und Bettwäsche, die nicht gewaschen wurden, Badevorleger, die schmutzig sind, übel riechende Halsbänder und Leinen oder sogar Toiletten, in denen sich noch das Katzenstreu und die Ausscheidungen der Vorgängerkatze befindet. Diese Dinge können wir nicht gebrauchen und es ist auch keine Unterstützung, sondern nur Mehrarbeit für uns, weil wir das alles dann entsorgen müssen. Deshalb nehmen wir aus hygienischen Gründen keine Weidenkörbe oder Katzentoiletten. Federbetten, Sitzauflagen, Matratzen, Sofakissen, Teppiche, Spannbettlaken oder Badvorleger können wir leider auch nicht verwenden. Und vor allem keine schmutzigen Sachen. Wir bitten um Verständnis!

Wir freuen uns aber sehr über saubere und intakte Sachen.

Bereit für ein Haustier?

Manchmal entscheiden sich Menschen auch spontan und unüberlegt für die Aufnahme eines Haustieres. Und dann wird schnell nach einer Möglichkeit gesucht, das Tier wieder abzugeben. Wenn man merkt, dass Tierarztkostenentstehen, das Futter doch teurer ist als gedacht, das Tier mehr Zeit beansprucht als vorgestellt, das Tier ist noch nicht stubenrein und, und , und…Oft sollen wir dann helfen. Und wenn wir können, tun wir das auch. Aber grundsätzlich sollte sich jeder, der ein Tier aufnimmt, darüber im Klaren sein, welche Verantwortung er damit auf sich nimmt. Deshalb: Bitte lesen!!!

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Es gibt viele Gründe dafür, sich ein Tier ins Haus zu holen. Tiere bringen Freude. Sie schenken Wärme und Zuneigung und führen oft auch zu neuen Kontakten mit anderen Menschen. Die meisten Kinder fühlen sich zu Tieren hingezogen. Mit der Freundschaft zum eigenen Tier wächst auch die Bereitschaft, unsere Mitlebewesen zu achten und zu schützen.

Doch nicht jedes Tier passt zu jedem. Wenn Du Dir selbst Enttäuschungen und dem Tier ein ungewisses Schicksal ersparen willst, müssen zunächst einige grundsätzliche Fragen geklärt werden:

  • Hast Du genug Zeit Dich um ein Tier zu kümmern?
  • Passt ein Tier auch mit Deinen Zukunftsplänen zusammen?
  • Sind alle Familienmitglieder mit einem Tier einverstanden?
  • Falls sich Dein Kind ein Tier wünscht: Du trägst die Verantwortung und wirst Dich wahrscheinlich doch meist selbst um das Tier kümmern müssen. Bist Du dazu bereit?
  • Ob Hund, Katze oder Kleintier: Jedes Tier hat arteigene und individuelle Bedürfnisse. Kannst Du diesen gerecht werden?
  • Bist Du in der Lage Dein Tier zu verpflegen, auch wenn es einmal krank werden sollte?
  • Hast Du bedacht, dass ein Tier nach seiner Anschaffung auch im Unterhalt noch Geld kostet, z. B. Futterkosten, Schutzimpfungen oder tierärztliche Behandlungen?
  • Kannst Du die Unterbringung und Versorgung des Tieres auch im Urlaub oder bei tageweiser Abwesenheit regeln?

Wenn Du nur eine dieser Fragen nicht positiv beantworten kannst, empfehlen wir Dir, zum Wohle aller, vorläufig auf ein Tier zu verzichten, bis alle Voraussetzungen erfüllt sind.

Noch eine Anmerkung für den Fall, dass Du in einem Mietshaus wohnst:

Die Haltung von kleinen Heimtieren, von denen keine Lärm- und Geruchsbelästigungen ausgehen, sowie von Hunden und Katzen darf durch den Mietvertrag nicht generell verboten werden. Bei Hunden und Katzen bedarf das Haltungsverbot einer Abwägung im Einzelfall. Kleine Heimtiere können auch ohne Zustimmung des Vermieters gehalten werden. Ein Verbot der Haltung von gefährlichen Tieren und sogenannten „Ekeltieren“ kann jedoch im Mietvertrag geregelt sein. Insofern kann der Vermieter eine Tierhaltung nicht ohne Weiteres verbieten. In jedem Fall ist es aber ratsam, ihn vorab zu informieren und seine Zustimmung zu erbitten. Auch die Nachbarn sollten einbezogen werden, insbesondere dann, wenn sie – wie beim Hund unvermeidbar – die Bekanntschaft mit dem neuen Hausgenossen machen und mit neuen Geräuschen und manchmal auch Gerüchen konfrontiert werden. Ein freundliches Gespräch im Vorfeld und gegenseitige Rücksichtnahme ersparen Ärger im Nachhinein, den letztendlich Ihr Tier ausbaden müsste. ( Deutscher Tierschutzbund e.V)