Infektionen durch Aufnahme von Gülle

Der Tierschutzverein Harlingerland e.V. warnt Tierhalter eindringlich davor, ihre Tiere auf gegüllten Feldern oder Wiesen  laufen zu lassen. Die Aufnahme von Wirtschaftsdünger/Gülle kann zu Infektionen des Magen-Darmtraktes führen. Da dies schon durch das Ablecken der Pfoten entstehen kann,  sollten nach Kontakt mit Gülle unbedingt die Pfoten des Tieres gereinigt werden. Auch auf Verletzungen der Pfoten ist zu achten, da dadurch ebenfalls eine Infektion erfolgen kann. Ab dem 01.04. ist Brut-und Setzzeit. Da müssen die Hunde eh angeleint sein. Also: Passt auf eure Tiere auf!

Übrigens: Viele Landwirte fühlten sich durch unseren Hinweis ins schlechte Licht gerückt. Dies war nicht unsere Absicht. Es ging nur um eine Warnung an Tierhalter.

Tierschutzvereine glücklich über große Spende

Glückliche Gesichter gab es gestern beim Tierschutzverein Harlingerland und dem Verein Tierschutz-Aktiv-Friesland und Umzu, als Helmut Loerts-Sabin, Geschäftsführer der Brune-Mettcker Druck- und Verlags-GmbH, eine große Spende an die Vorsitzenden überreichen konnte: Beide Vereine erhielten jeweils 15 000 Euro für ihre Bemühungen zugunsten notleidender Tiere – stolzes Ergebnis der Spendenaktion der Zeitungen Anzeiger für Harlingerland und des Jeverschen Wochenblatt.

Aus dem Anzeiger für Harlingerland vom 27. Januar 2021

Wiedersehen an Weihnachten

Ein kleines Weihnachtswunder erlebte eine Familie aus Wittmund am zweiten Weihnachtsfeiertag: Nach eineinhalb Jahren tauchte ihre Katze Marylin wieder auf. Marylin verschwand plötzlich. Sie war aus der Tür gelaufen und nicht mehr zurückgekehrt.

Die im Juli 2019 geschaltete Suchanzeige bei Facebook blieb ohne Erfolg. Marylin blieb verschwunden. „Man kann sich die Trauer vorstellen. Jeden Tag darauf zu warten, dass das geliebte Tier nach Hause kommt. Aber es kam nicht“, schreibt Elfi Kirchdorfer, Vorsitzende des Tierschutzvereins Harlingerland.

Die erste Nacht war kritisch

Dehydriert, unterkühlt und nur am Schreien waren die vier kleinen Kätzchen, als sie bei Jennifer Kaven ankamen. Mit so jungen Katzen hat die zweite Vorsitzende des Tierschutzvereins Harlingerland zunächst nicht gerechnet. „Es kommt manchmal vor, dass sehr junge Kätzchen angekündigt werden, wir dann aber herausfinden, dass sie schon mehrere Wochen alt sind“, erklärt sie.

Diesmal waren die Kätzchen jedoch wirklich sehr jung, nicht älter als zwei Wochen. „Zu Anfang waren die Vier kaum zu beruhigen“, sagt Kaven als sie sich an den 13. Oktober erinnert. Die ersten zwei Stunden musste sie die Kätzchen alle 30 Minuten füttern. Obwohl sie jetzt in guten Händen waren, war die erste Nacht kritisch. „Wir wussten nicht, ob die Kleinen es schaffen werden“, sagt Kaven, die von Beruf Tierarzthelferin ist.

Aus dem Anzeiger für Harllingerland vom 30.12.2020

Tiere schenken mit Herz, Gefühl und Verstand

Der verspielte Hundewelpe, die süße Katze oder das niedliche Kaninchen: Immer wieder werden zu Weihnachten Tiere verschenkt. Eltern möchten ihren Kindern ein ganz besonderes Geschenk machen. Das Jahr war durch die Corona-Pandemie für viele Familien sehr schwer und die Kinder mussten auf geliebte Dinge verzichten. Das Tier unterm Weihnachtsbaum soll für viele ein Ausgleich sein.

Doch nach dem Fest kommt häufig das böse Erwachen. Die kleine Katze kratzt, der Welpe wird einfach nicht stubenrein und das Kaninchen riecht streng. Außerdem werden die Kosten für Nahrung, Versicherung, Steuern und vor allem Tierarzt unterschätzt. „Und dann sollen die Tierheime helfen – am besten sofort und ohne Kosten“, sagt Dieter Ruhnke, Vorsitzender des Landestierschutzverbandes Niedersachsen.

Jede Tieranschaffung sollte gut überlegt sein

Auch Elfi Kirchdorfer kritisiert solche Spontankäufe. Aus einer Laune heraus sollte sich niemand ein Tier an- schaffen, erklärt die Vorsitzende des Tierschutzvereins Harlingerland. „Wenn sich jemand jedoch lange und gut überlegt hat, ein Tier anzuschaffen, spricht auch vor Weihnachten nichts dagegen“, sagt sie. Beim Tierschutzverein werde sowieso kein Tier spontan vermittelt …

Aus dem Anzeiger für Harlingerland vom 21.12.2020

Tierbilder für den Tierschutz

Die Bemühungen des Anzeiger für Harlingerlandes und des Jeverschen Wochenblattes, Spendengelder für die beiden hiesigen Tierschutzvereine zu sammeln, werden künstlerisch. Der Wochenblatt-Redakteur Christoph Hinz hat aus seinem großen Fundus von Tierzeichnungen gegriffen und acht Bilder ausgesucht. Diese werden ab heute bei spendenaktion-tierschutz.de/versteigerung/ versteigert. Die Einnahmen gehen an die Tierschutzvereine.

Versteigerung von Tierbildern für den Tierschutzverein. Anzeiger für Harlingerland vom 21.11.2020