Wer schenkt zwei traumhaften Katzen ein Zuhause?

Update: 16.01.21 Arthur und Aramis leben nun schon so lange auf der Pflegestelle und immer wieder müssen sie erleben, dass sich Interessenten für die anderen Katzen melden und diese auch tatsächlich die Menschen begeistern und ausziehen dürfen. Genau das wünschen sich diese beiden auch. Menschen, die sich für sie entscheiden und sich  darauf einlassen, dass sie eben nicht die Schmusekatzen sind, die sofort angelaufen kommen, um die Beine streichen, Köpfchen geben und sich beschmusen lassen.  Aber das wäre auch ihr allergrößter Wunsch.  Nur die beiden brauchen einfach mehr Zeit, bis sie sich an den Menschen binden. Hier sind die Katzenfans gefragt, die sich darauf einlassen können, dass sie Geduld, Liebe und Zuversicht brauchen, um den beiden die nötige Zeit zu geben,  sie in ihrem Tempo ankommen zu lassen. Arthur und Aramis sind jetzt fast 2 Jahre alt, geimpft, gechippt und kastriert und könnten sofort umziehen. Es ist so schade, dass diese Fellnasen, die einen so schweren Start ins Leben hatten, nicht ihr eigenes Zuhause finden, wo sie zeigen können, welche Traumkatzen sich hinter der schüchternen und vorsichtigen „Schale“ verbergen. Für die beiden wären ein gesicherter Freigang, ein kleines Außengehege oder ein gesicherter Balkon wunderbar, denn sie lieben es, an der frischen Luft zu sein.

Wer neugierig geworden ist, melde sich bitte einfach beim Tierschutzverein Harlingerland e.V. 04974/9144931

Update: 20.11.20 Noch immer gibt es keine Interessenten für die beiden, die ihnen eine Chance geben wollen. Dabei sind es, wenn sie sich eingewöhnt haben, richtige Traumkatzen. Aber sie brauchen eben Zeit, um sich auf Neues einzustellen! Informationen: TSV Harlingerland e.V., Tel.: 04974-9144931

Schattenkatze? Was ist das eigentlich? Als Schattenkatzen bezeichnet man umgangssprachlich Katzen, die sehr viel Angst haben und sich in für sie unvorhersehbaren Situationen verstecken.

Und so kann man wohl Aramis (schwarz/weiß) und Arthur (rot/weiß) am besten beschreiben. Sie sind die letzten beiden Brüder aus der Fangaktion in Wiesede. Sie waren wirklich sehr krank und vollkommen verängstigt. Aber das alles wissen sie nicht mehr, jedenfalls eigentlich… Solange niemand Fremdes durch die Tür kommt, nichts scheppert oder sonst wie seltsam laut ist. Denn dann sind sie weg…

Aber wenn wir alleine sind und alles ist wie immer… Tja, dann ist gerade Aramis eine absolute Schmusebacke, diskutiert solange, bis er beschmust wird, auf den Arm darf oder auf dem Schoß liegen kann. Arthur ist im vergleich noch vorsichtiger, mag definitiv nicht auf den Arm, aber möchte trotzdem gestreichelt werden… am liebsten, wenn eine andere Katze dabei steht 🙂

Wer neugierig geworden ist, meldet sich einfach beim Tierschutzverein Harlingerland e.V. 04974/9144931

Umzugsbereit!

Kiron ist ein wunderschöner Kater geworden, der sehr selbstbewusst ist und unbedingt einen robusten Spielkameraden benötigt. Er ist schmusig, wenn er es braucht. Dann kommt er auch schon einmal ins Bett und lässt sich genüsslich den Bauch kraulen. Kiron kennt den kontrollierten Freigang und den sollte er auch wieder genießen können. Kiron ist vertraut mit Hunden und rennt ihnen auch hinterher. Auch aus diesem Grunde sollte der Garten katzensicher eingezäunt sein, denn Kiron geht einfach immer „vom Guten“ aus. Informationen: TSV Harlingerland e.v.; Tel.: 04974-9144931

Duracell und Gideon…auf dem Weg in ein neues Leben

Update 05.01.2021: Noch immer gibt es für Duracell und Gideon keinerlei Interessenten 🙁 Da beide leider nicht 100%ig gesund geworden sind, gestaltet sich die Suche besonders schwierig. Beide leiden immer wieder mal an tränenden Augen und auch der Schnupfen tritt ab und an wieder auf. Das aber ist völlig unproblematisch zu behandeln. Ist es deshalb wirklich so schwer, für die beiden ein eigenes Zuhause zu finden? Sie haben sich doch soooo toll entwickelt, sind super anhänglich und sehr verschmust. Vor allem Duracell klebt gerne den ganzen Tag an seinen Menschen. Es wäre schön, wenn sie bald ihre „Eigenen“ hätten. Auf der Pflegestelle kommen sie trotz aller Fürsorge doch auf Dauer etwas zu kurz . Auch zu anderen Katzen sind sie immer lieb, wobei sie gerne versuchen, zum Spielen zu animieren. Wer mag die beiden einfach mal unverbindlich kennen lernen?

Oben: Gideon

Unten: Duracell

Zwei Kater, die sich wunderbar ergänzen, möchten nun auch endlich das Familienleben in ihrem eigenen Zuhause kennen lernen. Auch wenn es auf der Pflegestelle genügend Streicheleinheiten gibt, aber die beiden wünschen sich so sehr die Hände, die nur für sie da sind. Nach ihrem schrecklichen Start ins Leben, den sie dank der Fürsorge der Pflegestelle gut überstanden haben, ist der Wunsch nach einer eigenen Familie groß. Und weil sie so dankbar sind, dass sie endlich in Sicherheit sind, geben sie wirklich alles zurück. Informationen: TSV Harlingerland e.V., Tel.: 04974-9144931

Piwie, ein großer Kater mit einem Hasenherz

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Piwie ist mittlerweile 4 Jahre alt und noch immer ein Hasenherz. Alles, was neu für ihn ist, jagt ihm Angst ein und er versteckt sich. Allerdings versteht er sich nicht mehr mit seiner Schwester. Da meint er, er könnte mal zeigen, was für ein starker Kerl er ist und dann jagt er sie…und auch manchmal die anderen Katzen auf der Pflegestelle. Er ist ein schwieriger Kandidat, wo wir im Moment noch nicht wissen, was für ihn das Beste wäre. Auf jeden Fall benötigt er eine lange Zeit des Kennenlernens. Er war einmal vermittelt und nach ca 3 Stunden im neuen Zuhause meldeten sich die Leute, um mitzuteilen, dass Piwie völlig hysterisch sei. Puls-und Atemfrequenz völlig überhöht…Als er wieder auf der Pflegestelle war, war alles wieder gut. Informationen.: TSV Harlingerland e.V.,Tel.: 04974-9144931

Die erste Nacht war kritisch

Dehydriert, unterkühlt und nur am Schreien waren die vier kleinen Kätzchen, als sie bei Jennifer Kaven ankamen. Mit so jungen Katzen hat die zweite Vorsitzende des Tierschutzvereins Harlingerland zunächst nicht gerechnet. „Es kommt manchmal vor, dass sehr junge Kätzchen angekündigt werden, wir dann aber herausfinden, dass sie schon mehrere Wochen alt sind“, erklärt sie.

Diesmal waren die Kätzchen jedoch wirklich sehr jung, nicht älter als zwei Wochen. „Zu Anfang waren die Vier kaum zu beruhigen“, sagt Kaven als sie sich an den 13. Oktober erinnert. Die ersten zwei Stunden musste sie die Kätzchen alle 30 Minuten füttern. Obwohl sie jetzt in guten Händen waren, war die erste Nacht kritisch. „Wir wussten nicht, ob die Kleinen es schaffen werden“, sagt Kaven, die von Beruf Tierarzthelferin ist.

Aus dem Anzeiger für Harllingerland vom 30.12.2020