„Tala“ …leider hatte er keine zweite Chance!

Update: 26.06.20 Tala ist verstorben. Die Hitze hat ihm zu sehr zu schaffen gemacht. Eine gute Reise, kleiner Mann!

 

 

Update: 22.09.19

Das Leben kann für manche unter uns doch sehr ungerecht sein. Jetzt ging es Tala psychisch doch langsam besser und er hat sich so toll gemacht.

Jetzt erneut ein Schicksschlag für den armen Kerl. Leben oder Sterben, diese Entscheidung stand an. Die letzten Tage waren dramatisch.

Für Tala hatte sein Leben nach all dem Leid, welches er durch Menschen erfahren hat, mit 9 Jahren eigentlich erst begonnen und sollte jetzt plötzlich zu Ende sein?

Das war geschehen:

Im Juni dieses Jahres wurde bei Tala ein Glaukom festgestellt. Nun hieß es 5x täglich Augentropfen geben. Im August wurde der Augeninnendruck nachgemessen und er war gesunken! Also eigentlich eine gute Entwicklung. Eigentlich! Denn trotzdem wurde sein Augenlicht Stück für Stück weniger.

Anfang dieser Woche kniff er dann plötzlich das Auge zu und innerhalb weniger Stunden wurden Rötung und Schwellung so stark, dass wir sobald wie möglich zum Augenspezialisten mussten. Dort das ernüchternde Ergebnis : Ein Hornhautdefekt! Und damit einhergehend war der Augeninnendruck immens gestiegen! Tala hat in seinem Leben schon viel erleiden und schlimme Schmerzen ertragen müssen. Doch diese Tage müssen die Hölle für den armen Kerl gewesen sein.

Eine schwere Entscheidung musste getroffen werden. Sterben oder das Augenlicht verlieren. Unter eine hohe Dosis Morphium und starke Schmerzmittel gesetzt, sollte er noch ein letztes Mal sein Zuhause schmerzfrei erleben dürfen.

Doch ein Leben beenden, nachdem es eigentlich gerade erst begonnen hat?

Dürfen wir hier überhaupt abwägen und was würde Tala sich wünschen? Das fragten wir uns.

Wir alle, die unsere Tiere lieben, wissen, wie unglaublich schwierig es ist, eine solche Entscheidung zu treffen  und letztlich spüren wir, was sie uns mitteilen wollen und was sie sich wünschen.

So war das auch bei Tala. Er wollte leben.

Und so haben wir uns jetzt für Tala und den zweiten Weg entschieden. Er hat die Operation gut überstanden. Sein linkes Auge wurde entfernt. Jetzt beginnt eine harte Zeit der Behandlung, der Pflege und der Betreuung.

Natürlich benötigen wir für Tala jetzt möglichst viel Betreuung und finanzielle Unterstützung.

Den ersten Kuschelpaten hat Tala schon gefunden, der sich auch an den Kosten beteiligen möchte. Aber wie das immer so ist, kommt schon einiges zusammen. Allein die Untersuchung und Behandlung im Juni hat 500 € gekostet, die OP und Behandlung jetzt  530 €. Medikamente und die erforderlichen osteopathischen Behandlungen werden bestimmt noch einmal 400 € verschlingen. Für einen so kleinen Verein wird das schwierig.

Es wäre schön, wenn sich noch weitere Freunde für Tala finden, die sich auf die eine oder  andere Weise daran beteiligen möchten, dass alles für den lieben Kerl getan werden kann. Jede finanzielle Unterstützung erleichtert es uns, die anfallenden Kosten zu bewältigen. Bitte helfen Sie uns, aber vor allem Tala, mit Ihrer Spende! 

Tierschutzverein Harlingerland e.V.

IBAN: DE53285500000001064856
BIC:BRLADE21LER
Sparkasse LeerWittmund   Verwendungszweck Tala

Update: 18.02.19

Noch immer hat sich niemand gemeldet, der Interesse an Tala hätte. Dabei wünscht er sich so sehr seine eigenen Menschen, die ihn lieben und unterstützen.

Update: 18.12.18
Vor genau einem Jahr haben wir den unten zu lesenden Text gepostet. Jetzt wollen wir erzählen, was in der Zwischenzeit passiert ist:
Tala hat sich zu einem lebenslustigen, teilweise unglaublich übermütigen Hund entwickelt, der schon sehr viel Vertrauen aufgebaut hat. Mit Frauen kommt er mittlerweile völlig problemlos klar und er lässt gutmütig zu, dass man mit ihm kuschelt. Bei Männern ist er noch etwas skeptisch, waren doch seine schlechten Erfahrungen im wesentlichen „männerbestimmt“. Aber auch das wird besser und wenn „Mann“ sich intensiv mit ihm beschäftig, ohne ihn zu bedrängen, geht hier auch schon einiges. Wir wünschen uns so sehr, dass dieser Senior doch noch ein richtiges Zuhause findet. Ein Zuhause, wo er im Mittelpunkt steht, wo er sich nicht die Zuneigung mit noch einer Reihe anderer Hunde teilen muss. Es geht ihm jetzt gut, er wird geliebt, aber es wäre doch sein Herzenswunsch, seinen „eigenen“ Menschen zu finden.

Natürlich freuen wir uns Weihnachten über die Spenden, die unsere Arbeit so stark unterstützen. Denn mit diesen Spenden können wir Tieren in Not helfen. Heute haben wir das benutzt, um einem besonderen Hund ein besonderes Geschenk zu machen: wir haben als TSV Harlingerland e.V. Tala übernommen. Seine Geschichte können sie weiter unten lesen. Wir wollen ihm bei der Bewältigung seiner gesundheitlichen, aber auch seiner psychischen Probleme helfen. Denn vielleicht schafft er ja durch konsequentes Training und liebevolle Betreuung den Wesenstest…Wir glauben daran. Er bleibt da, wo er jetzt ist, allerdings als Pflegestelle, Es ändert sich also nichts für ihn im alltäglichen Leben. Aber vielleicht gibt es so Perspektiven für ihn und er kann bald in ein eigenes Zuhause umziehen. Der Anfang ist gemacht.

Darf ich mein Leben erzählen? Vielleicht verstehen Sie dann ein bisschen, warum ich so bin, wie ich mich jetzt zeige. Ich bin jetzt 10 Jahre alt, wie man sieht, ein Schäferhund und ich wurde vor einem Jahr ins Tierheim gebracht, weil ich mehrfach gebissen habe. Sicherstellung nennt man das. Wer da vor wem gesichert wurde? Gut, ja, ich habe gebissen. Aber wissen Sie, wie ich gelebt habe? Nichts, aber wirklich gar nichts, habe ich kennen lernen dürfen. Keine anderen Hunde, keine Spaziergänge, wo ich schnüffeln konnte, wer vor mir schon unterwegs war…Ich durfte mich im Haus und in der Scheune aufhalten…das war es. Und dann wurde ich auch noch geschlagen. Da waren die Menschen nicht zimperlich mit mir. Es ist schwer, unter solchen Bedingungen seinen guten Charakter zu behalten und nicht misstrauisch und ängstlich zu werden.

Als ich ins Tierheim kam, war ich in einem wirklich schlimmen Zustand. Ich konnte kaum laufen…klar, keine Muskulatur. Am Rücken hatte ich offene Stellen…woher? Und ich litt unter einer chronischen Ohrenentzündung, die nicht behandelt worden war. Leiden ist genau der richtige Ausdruck für das, was ich durchmachen musste. Jeder, der schon einmal eine Ohrenentzündung hatte, weiß, wie schmerzhaft das ist.

Das körperliche war der eine Aspekt. Aber der psychische? Wie sollte ich jemals wieder einem Menschen vertrauen. Ja, sie meinen es jetzt gut mit mir. Aber wie lange? Kann ich mich darauf verlassen, dass es wirklich anhält? Oder muss ich wieder damit rechnen, irgendwann geschlagen zu werden, zu erleben, dass man seinen Ärger an mir auslässt? Das macht mir Angst. Können Sie das verstehen? Und die Angst ging am Anfang noch weiter: Bei den Spaziergängen geriet ich fast in Panik, wenn mir andere Menschen entgegen kamen. Ist ja lächerlich, wenn so ein großer Hund wie ich um Hilfe schreit und auf den Schoß will, aber genau das hätte ich gerne getan.

Auch andere Hunde, Fahrradfahrer, selbst mein Spiegelbild in der Wasserpfütze…es war ein Grauen für mich. Und manchmal stand ich einfach nur da, schaute in die Welt mit riesigen Augen und konnte es kaum fassen, was es alles zu sehen und zu erleben gab. Und wenn mein Pflegefrauchen bei mir war, dann spürte ich schon ein bisschen: Hier passiert mir nichts mehr. Denn jetzt konnte ich in die Hundepension von meinem Pflegefrauchen umziehen. Und die hilft mir wirklich, wieder optimistischer in die Zukunft zu blicken. Mittlerweile kann ich mit Frauen schon ziemlich gut umgehen. Aber auch Männer sind nicht mehr nur böse.

Doch jetzt kommt eigentlich das Allerschlimmste: ein Besuch beim Tierarzt zeigte, dass ich auch noch ziemlich krank bin. Wie die Fachbegriffe so heißen? Hochgradige Spondylosen im Bereich der Brust- und Lendenwirbelsäule,  eine mittelgradige Hüftgelenksdysplasie, Schilddrüsenunterfunktion, Arthrose…Das ist, ich weiß es ja selbst, nicht die optimale Situation, um ein neues Zuhause zu finden. Und das war ja der Plan: ich trainiere und übe ganz fleißig, bestehe den Wesenstest…und dann endlich finde ich meine Menschen.

Aber ganz ehrlich: das, was ich jetzt erlebe, ganz wenig Schmerzen, weil ich Medikamente bekomme, Tabletten gegen die Unterfunktion…ich blühe richtig auf und habe eine solche Freude am Leben. Ich könnte Luftsprünge machen vor Glück. Ja, ich weiß, ist bei meiner Diagnose nicht so gut, aber Sie verstehen sicher, was ich meine. Und dann bekomme ich auch noch Physiotherapie. Sie werden sehen, mir geht es bald richtig gut. Aber eines ist noch zu sagen: das alles kostet leider auch Geld…Und deshalb wünsche ich mir ein paar Leute, die mich mit Spenden unterstützen. Paten nennt mein Pflegefrauchen das. Wenn Sie mich kennen lernen, werden Sie sehen, dass es sich wirklich lohnt, mir zu helfen, damit ich meine Lebenslust wieder neu entdecken kann.

Informationen: TSV Harlingerland e.V., Tel.: 04974-9144931

Unser Holly – Danke an ein wundervolles Pony!

Es schmerzt so sehr, aber es gab leider keine andere Lösung mehr. Wir mussten Holly erlösen…so stark waren seine Schmerzen aufgrund einer Arthrose geworden, dass er sogar unter hochdosierter Medikamentation kaum noch laufen konnte.

Als Holly im Januar 2019 zu uns kam, konnte er vor Schwäche kaum auf seinen Beinen stehen. Er war kurz vorm Verhungern. Aber er hatte einen solchen Lebenswillen, so dass durch gute und liebevolle Betreuung aus dem struppigen, traurigen Pferd ein lebenslustiger Flegel geworden ist, der sein Leben mit seiner Freundin, seiner Herde  und seinen Pflegeeltern genoss. Wir hatten zuerst die Vision, „Vielleicht noch einen schönen Sommer!“ Dann kam der Herbst, der Winter und dieses Frühjahr. Er hat alle diese Jahreszeiten geschafft. Wir waren so hoffnungsvoll übermütig und  hätten uns noch so viel mehr Zeit mit ihm und für ihn gewünscht. Aber sein starker Lebenswillen wurde zunehmend weniger und er ist nun ganz sanft eingeschlafen. Danke Holly, dass wir dich hatten. Danke an  Antje und Hajo für die großartige Pflege und Danke an die Paten für die Unterstützung-

Spike ist von uns gegangen!

Update: 21.02.2020 Heute mittag ist Spike über die Regenbogenbrücke gegangen. Wir sind unendlich traurig, aber dankbar, dass er bei uns war. Danke an sein Pflegefrauchen, die ihm ein so schönes Leben bereitet, ihn geliebt und versorgt  hat. Danke auch an seine Patin, die ihn in all den Jahren unterstützt hat.

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

 

Und das schreibt sein Pflegefrauchen:

 

Spike war für mich ein ganz besonderer Hund. Er wurde mir als bissiger Hund vom Veterinäramt Aurich übergeben. Er kam hier  mit einer Eskorte an. Polizei, Ordnungsamt und das Veterinäramt begleiteten ihn. Mir wurde 10 Tage Zeit gelassen um zu entscheiden, ob ich es schaffe, Spike in den Griff zu bekommen, oder ob er wieder abgeholt werden sollte zum Einschläfern! Dieser arme Hund hatte sehr viel mit gemacht in seinem Leben und nun lag es an mir, ob er leben oder sterben sollte! Ich hatte Angst, etwas falsch zu machen und natürlich noch mehr Angst zu sagen ,ich schaffe es nicht. Spike war sehr deutlich mit seiner Körpersprache, Gestik usw. Er hatte auch Angst und war unsicher genau wie ich. Wir beide haben zueinander gefunden und er wurde ein Teil unserer Familie.Ich habe sehr viel von Spike gelernt, muss ich sagen! Wahrscheinlich stehen jetzt bei euch Fragezeichen über euren Köpfen! Spike war der erste Hund, der zu mir kam und als bissig dar- gestellt wurde und ich musste von ihm lernen, was und wie ich es durfte! Spike musste nur seine Unsicherheit ablegen. Er hatte 10 Jahre erfahren müssen, wie grausam Menschen sein können! Gerade, wenn Alkohol im Spiel war. Es gab viele Dinge, die ihm Angst machten und wenn 10 Jahre etwas falsch läuft, kann man es so schnell nicht vergessen oder ablegen! Etwas mehr als 5 Jahre durften wir Spike begleiten in seinem Leben und wir haben versucht, das beste daraus zu machen. Er hat hier viele Hunde kennen gelernt und auch viele Menschen. Er hat nie wieder jemand gebissen . Er gehörte zur unserer Familie und wir vermissen ihn total!

 – traurig.

 

News: Mittlerweile benötigt Spike Schmerzmittel und Herzmedikamente. Man merkt ihm zwar sein Alter an, aber es geht ihm gut und er geniest sein Familienleben sehr.

 

 

Spike ist älter geworden…aber er geniesst sein Familienleben…

 

 

Update 15.06.15

 

 

Update 25. 04. 20515
Spike entwickelt sich immer besser. Bei einem Besuch am Mittwoch, es waren 4 junge Frauen, legte er sich völlig entspannt unter den Tisch. Er wollte dabei sein, machte aber überhaupt kein Theater. Auch später, als wir auf dem Land waren und Fotos machten, blieb er völlig ruhig. Ich bin stolz auf den lieben Kerl. So viel hat er in der kurzen Zeit gelernt.

Update 08.04.15 Schaut selbst!

Update: 28.03.15

Oh Mann, bin so glücklich!!!! Zwischen Daniela und Spike ist das Eis gebrochen! Sie kann ihn streicheln und Kommandos geben und durfte ihm sogar das Geschirr ausziehen!!! Was für ein großer Schritt wieder für Spike!

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Ich bin überwältig und könnte weinen vor Freude!!!

 

 

 

 

 

Update 22. 3. 2015
Juhu, Spike hat wieder einen großen Schritt bewältigt. Er ist mittlerweile bei uns im Haus, liegt in der Küche bei uns, sitzt beim Fernsehen dabei und genießt den Familienanschluss. Allerdings: ohne Maulkorb traue ich mich noch nicht. Ich habe Angst, dass er in sein altes Verhaltensmuster zurückfällt, denn ich bin ja nicht alleine mit ihm zusammen. Dann wäre es, glaube ich, kein Problem. Aber er muss sich auch erst an meinen Mann gewöhnen.

Update 15.3. 2015
Spike lernt immer mehr dazu. Ich komme ohne Probleme mit ihm an Joggern und Spaziergängern vorbei. Er kann sich sehr gut auf mich konzentrieren. Na ja, ich bin halt im Augenblick auch seine große Liebe. Wäre schön, wenn er seine „Liebesfähigkeit“ auch auf andere Menschen ausdehnen könnte.

Update: 9.3.15
Hurra, wieder einen Schritt geschafft! Ich war heute mit Azia, Sina und Spike im Wald. Keine Unterstützung durch meine Tochter oder andere Leute, drei Hunde an der Leine. Und das Tolle war: auch Spike konnte abgeleint werden. Ich konnte ihn prima zurückrufen, wenn er sich etwas weiter entfernte. Nur einmal wurde er ein bisschen übermütig, sprang über den Graben und wälzte sich auf der Wiese hin und her. Pure Lebensfreude? Ich glaube, es muss irgendwie ziemlich gut da gerochen haben und er wollte sich ein bisschen parfümieren. Als wir auf einen Schäferhund trafen, unkastrierter Rüde, war er ein bisschen unwirsch. Aber er ließ sich prima ablenken.
Update: 7.3.15
Heute habe ich mit Spike das Abrufen geübt. Daniela, meine Tochter, und ich standen auf dem Land an verschiedenen Seiten und haben ihn gerufen. Und Spike? Er ist tatsächlich auf unser Rufen gekommen und hat sich voller Freude sein Leckerli abgeholt. Wir haben eine ganze Zeit geübt und wir alle waren Update Donnerstag, 05.03. 15
Heute war für Spike ein großer Tag. Endlich wurden die Fäden gezogen und er durfte diese doofe Halskrause ablegen. Er war wie befreit!

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Update Sonntag, 08.03.15

Heute war ein wunderschöner Tag. Ich habe beschlossen, dass Spike zum Spaziergang in den Wald mitkommen sollte. Da ich es allein nicht schaffe, 4 Hunde zu halten, zumal ich nicht weiß, wie Spike auf andere Spaziergänger und Gassigänger reagiert, rief ich meine Tochter an und fragte, ob sie Lust und Zeit hat, mit mir und den Hunden in den Wald zu gehen. Sie hat zugesagt und ich freute mich darauf zu sehen, wie Spike diese neue Herausforderung meistern würde.
Daniela nahm Azia und Vicky an die Leine, weil Azia noch nicht ganz durch ist mit der Läufigkeit und ich nahm Spike und Siska. Es klappte so gut, niemand hätte vermutet, dass dies der erste Kontakt der Hunde miteinander ohne Zaun dazwischen war.
Das Maulkorbtraining macht sich bei Spike bemerkbar.

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Er stört ihm kaum noch. Ich bin sehr zufrieden mit Spike. Wir haben sogar mal die Leinen getauscht, so dass Daniela Spike führte und es klappte ganz prima. Ich glaube, er war so zufrieden, mal was anderes zu schnüffeln, dass es ihm egal war, wer seine Leine in der Hand hielt.

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Sie konnte ihm sogar durch den Maulkorb kleine Wurststückchen füttern. Er knurrte und bellte auch nicht.
Ich freue mich sehr darüber und denke, dass ist heute ein großer Schritt für uns alle gewesen!

 

 

 

Am Montag, den 16. Februar erhielt ich einen Anruf eines Tierheims, welches anfragte, ob ich einen Border Collie aufnehmen könnte. Der Rüde hatte mehrfach geschnappt und es kam zur Anzeige. Da niemand bereit war, den Hund aufzunehmen und die Besitzer sich überfordert fühlten, stand der Termin zum Einschläfern fest.

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Zunächst verschaffte ich mir Informationen darüber, wie es zu diesen Vorfällen kam. Die Beißvorfälle waren alle nicht die Schuld des Hundes, sondern, wie so oft, das Unvermögen der Besitzer. So wurde Spike z.B. in einem Mehrfamlienhaus an das Treppengeländer angebunden. Andere Menschen liefen daran vorbei und dann hat Spike zugeschnappt. Nach einem vorbeilaufenden Kind. Ja, das ist schlimm, aber wie unvernünftig muss man als Hundehalter sein, um einen Hund unbeaufsichtigt im Treppenhaus anzubinden, wo unkontrolliert andere Personen vorbei laufen.
Nachdem ich dies alles wusste, stand für mich der Entschluss fest: Spike sollte nicht eingeschläfert werden. Ich will versuchen, ihm zu helfen, mit ihm zu arbeiten und ein Zuhause für ihn zu finden, wo er so untergebracht ist, wie es für einen Border Collie sein sollte. In einem Mehrfamilienhaus ist sicher nicht der optimale Platz für ihn. Denn der Border Collie ist nach einer bekannten amerikanischen Studie im Hinblick auf Gehorsamsintelligenz die klügste aller Hunderassen. In der Tat gibt es wohl keinen anderen Hund, der so arbeitswillig, arbeitsliebend UND arbeitsbedürftig ist wie diese Rasse. Durch selektive Züchtung hat der Border Collie gelernt, während seiner Arbeit an der Schafherde ein gewisses Maß an Selbständigkeit zu erreichen und gewisse Probleme quasi “alleine zu lösen”. Dabei liebt es der Border Collie, gemeinsam mit seinem Herrn Aufgaben in Angriff zu nehmen. Letzteres ist es, was diese Hunderasse vor allem bei Sportlern überaus beliebt macht: Die Koo perationsbereitschaft, die er mitbringt, die Aufmerksamkeit und verblüffende Lernschnelligkeit machen das Arbeiten angenehm. Doch hier liegt auch die große Gefahr: Wird der Border Collie nicht gefordert, sucht er sich seine Beschäftigung von selbst, dies endet leider häufig (und in zunehmendem Maße) wenig erfreulich. Von Selbstverstümmelungen über Aggressivität bis hin zu einer enormen Zerstörungswut gegenüber Gegenständen kommt alles vor. Somit kann man zwei Seiten an dieser faszinierenden Rasse beobachten: Der ausgeglichene, richtig und ausreichend beschäftigte Border Collie ist aufgeschlossen, kooperativ, kinderlieb, verschmust und somit der fantastischste Begleiter der Welt. Allerdings ist er auch sensibel und besonders die Rüden können sehr dominant sein. Diese Mischung macht die Erziehung häufig nicht einfach. Wird der Hund jedoch unterfordert, zeigt er eine andere Seite: Er neigt zu den schon erwähnten Problemen. Und das trifft für Spike eindeutig zu. Aber d eswegen ein Todesurteil auszusprechen? Ich nahm Kontakt mit meinem Verein auf und erhielt die Zusage, dass alles, was für Spike getan werden muss, sei es Arzt oder Hundetrainer, und an Kosten anfällt, vom Verein übernommen wird. So konnte ich entspannt zusagen, dass Spike kommen durfte.

 

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Dienstag, 17. Februar
Heute ist schon der große Tag. Spike sollte so um 10.00 Uhr kommen. Und er kam mit einem Großaufgebot an Begleitung: Veterinäramt, Ordnungsamt, Polizei. Spike saß in einer Gitterbox im Auto und war mit Maulkorb gesichert. Er schaute mich voller Unsicherheit und auch etwas ängstlich an und er knurrte. Spike hatte eine Leine an, die ein Stück aus seiner Box herauslag. Vorsichtig öffnete ich die Box, ohne ihn anzuschauen, nahm die Leine und Spike sprang aus der Box. Nun knurrte er nicht mehr, sondern schnüffelte neugierig auf dem Boden rum.
Wir gingen – zusammen mit der stattlichen Begleitung – zu seinem künftigen Gehege und dort nahm ich ihm den Maulkorb ab. Die Leine ließ ich dran, damit ich ihn später ohne großen Stress für ihn einfach rein und raus bringen kann.
Spike schnüffelte kurz sein Gehege ab und legte sich dann hin.
Da war er nun. Spike, ein wunderschöner Rüde voller Unsicherheit, der nicht wusste, warum er hier ist und was mit ihm passiert. Ich beschloss, ihn erst einmal in Ruhe zu lassen und schickte seine „Begleitung“ weg.
Danach ließ ich meine Hunde nach draußen und auch Vicky, die kleine Vermittlungshündin. Alle schauten sich Spike durch den Zaun an. Natürlich musste Sina als Rudelchefin erst einmal bellen und dokumentieren, wer hier das Sagen hat und Vicky meinte, da mit machen zu dürfen.
Ich haben dann mit den 4 Hunden Übungen am Agilityparcouer gemacht, Reifen, Hürden, Tunnel…Und Spike? Spike lag die ganze Zeit auf dem gleichen Platz und beobachtete das ganze Spektakel ganz genau. Aber ohne zu bellen oder sich zu bewegen.
Als ich mit meinen Hunden wieder reinging, hatte Spike Zeit und Ruhe für sich. Er konnte entspannt schnüffeln und so langsam realisieren, wo er überhaupt ist. Und wie das Leben hier sein könnte. Denn einfach rein und raus können, das ging in seinem alten Zuhause ja nicht und es war eindeutig, dass er es genoss. Und er liebte es, draußen zu sein. Und zu beobachten, was sich so alles im Garten abspielte.
Abends wollte ich ihn aber reinholen, denn es war mir zu gefährlich, ihn die ganze Nacht draußen zu lassen. Man weiß ja nie und es war die erste Nacht.
Da er noch die Leine an hatte, war es überhaupt kein Problem, ihn nach drinnen zu bringen. Er musste zwar unbedingt kurz bellen, ging dann aber ohne Probleme mit mir in die Küche und legte sich auf das Hundebett. Was er wohl über diesen Tag dachte?

Mittwoch, 18. Februar
Als ich morgens zu Spike ging, um die Tür nach draußen zu öffnen, bellte er kurz und knurrte. Da ich mich aber nicht beeindrucken ließ, hörte er sofort auf und rannte raus.
Dann ließ ich die anderen Hunde auf der anderen Seite raus, so dass sie sich durch den Zaun beschnüffeln konnten…aber zusammen in ein Gehege, das ging nicht. Obwohl sich keinerlei Aggressionen zeigten und es deshalb möglich gewesen wäre, aber Spike war nicht entfloht, entwurmt und hat einen Tierarzt wahrscheinlich noch nie zu Gesicht bekommen. Noch nicht einmal Hundefutter, so glaube ich, kannte er.
Und dann kam noch hinzu, dass ausgerechnet jetzt eine meiner Collies läufig wurde. Gut, das wird anstrengend, das war mir klar, aber da geht nur: „Da müssen wir durch“! Ist ja für alle schwierig: Für die Hündin, für Spike, dem jetzt verführerische Düfte in die Nase steigen und natürlich auch für mich.
Mittags bekam er dann die erste Dosis Flohmittel. Dann habe ich ihn an die Leine genommen und wir sind einfach über die Wiese gelaufen. Wir haben uns beide nicht angeschaut…das haben wir uns beide noch nicht getraut. Aber die Bewegung hat ihm Spaß gemacht.

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Donnerstag, 19. Februar
Spike will etwas tun. Er will arbeiten, nachdenken, gefordert werden. Nur Beobachten reicht ihm nicht mehr. Er will selbst aktiv sein. Und so bewaffnete ich mich mit Leckerlis und ging zu ihm. Kein Knurren, kein Bellen. Aber unsicher war er noch immer. Er gähnte oft und streckte sich, zeigte Meideverhalten, wenn ich ihn ansah. Aber es wurde weniger und man konnte schon so etwas wie Freude bei ihm erkennen.
Um zu wissen, was er konnte, testete ich einige Kommandos und siehe da: Sitz und Platz kam sofort, selbst Pfote rechts und links ging sofort. Es war ein so schönes Gefühl, zu sehen, wie er meine Kommandos befolgt und besonders schön war es zu beobachten, wie Spike allmählich sicherer, selbstbewusster wurde und sich über das Lob freute.

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Freitag, 20. Februar
Ich wurde mutiger. Mit Spike zusammen gingen wir zum Agilityparcours. Auf dieser Seite des Landes war er ja noch nicht gewesen und da gab es natürlich unendlich viel zu schnüffeln. Vier weibliche Hundedamen, eine davon läufig, das kann einen schon kirre machen. Spike fand es einfach nur toll. So viel „leckere“ Reize für seine Nase. Er lebte sichtlich auf.

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Samstag, 21, Februar
Heute haben wir wieder auf der großen Wiese geübt. Spike fordert immer mehr, allerdings weiß ich nicht so recht, was er will. Bälle werfen findet er toll…aber er bringt sie nicht zurück. Parcour, Hürden, nee, nicht sein Ding.

 

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Sonntag, 22. Februar
Wenn wir draußen sind, bellt Spike mich freudig an und macht Aufforderungen, dass ich mit ihm spiele. Aber was?

Montag, 23. Februar
Ich habe mit einer Hundetrainerin gesprochen und gefragt, wie ich Spike am besten beschäftige. Und sie riet mir zu Futtersuchspielen. Ja, das war der Treffer. Spike liebt es und jetzt bekommt er sein Futter immer auf der Wiese und er muss es suchen. Es macht ihm unendlich Spaß.

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Mittwoch, 25. Februar
Spike ist ein kleiner Künstler. Er kann Slalom durch die Beine, wenn ich laufe. Und wenn ich ihn ins Platz geschickt habe und sage „rolle“, dann rollt sich der süße Kerl einmal über den Rücken.

 

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Freitag, 27. Februar
Spike entwickelt sich toll. Die Leine ist ab, er hört gut auf mich und ich habe richtig viel Spaß mit ihm. Die Hundetrainerin, die Spike besucht hat, glaubt, dass „man ihn wieder hin bekommt“. Aber es wird dauern, da wir ja nicht wissen, wann sein Fehlverhalten aufgetreten ist. Warum, na ja, das liegt mittlerweile fast auf der Hand: schlichtweg Unterforderung.
Da wir kein Risiko eingehen wollen, dass Spike noch einmal schnappt, mache ich mit ihm Maulkorbtraining. Er soll lernen, dass es etwas selbstverständliches ist, was ihm nicht unangenehm zu sein braucht und was natürlich auf keinen Fall so etwas wie eine Bestrafung für ihn ist. Daher muss der Maulkorb immer positiv besetzt sein. Geduld ist gefragt.

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Samstag, 28. Februar
Spike ist toll, immer wieder überrascht er mich mit seiner Klugheit. Er ist kein aggressiver Hund, er ist einfach unsicher.

Sonntag 1. März
Ich habe ein bisschen Bauchweh. Morgen soll Spike kastriert und komplett ärztlich durch gecheckt werden. Ich hoffe, alles ist gut.

Dienstag, 3. März
Spike wurde gestern kastriert und geröntgt.
Es hat sich leider heraus gestellt, dass Spike unter schwerer HD leidet. Er tut mir unendlich leid! Erst wird er gerettet und wir dachten, jetzt wird alles gut und dann das!
Es ist wie ein Schlag ins Gesicht! Trotzdem, sein geht Leben weiter. Er hat ja durch mangelnde Bewegung wenig Muskulatur und das Treppen laufen war natürlich reines Gift bei dieser Diagnose.
Hier ist alles ebenerdig und er hat mehr Bewegung. Dadurch werden seine Muskeln aufgebaut, so dass die Gelenke entlastet werden und zusätzlich bekommt er jetzt Schmerzmittel. Was perspektivisch geschieht, müssen wir überlegen. Es wäre schön, wenn wir ihm helfen könnten.
Wegen der Kastrationswunde trägt Spike eine Halskrause! 10 Tage lang! Vom Maulkorbtraining wird uns das aber nicht abhalten.

Jamal…sein Weg ist zu Ende!

Update: 11.01.19

Wir sind fassungslos…ganz plötzlich und völlig unerwartet mussten wir heute von Jamal Abschied nehmen. Wir sind unendlich traurig. Eine gute Reise, du Schöner!

Update 26.11.16

Ein Jahr ist vergangen, in dem Jamal eine wunderschöne Zeit verbringen durfte. Er hat auf dem Hof eine Freundin gefunden, er war – bis auf eine Erkältung – nicht krank, sein Rücken hat ihm keine Probleme bereitet und er ist ein wunderschöner Kerl geworden. Es hat sich wirklich gelohnt, ihn zu retten. Na ja, das tut es ja bei jedem Tier…

Update 14.11.15
Jamal hatte am Wochenende Besuch. Ein spezielles Therapeutenteam war da und hat ihn behandelt. Und man glaubt es kaum: sein Rücken ist aufrecht, die ganze Haltung und seine Bewegungen wirken viel entspannter. Aber solche Behandlungen sind kostspielig und deshalb suchen wir immer noch dringen Paten für diesen tollen Kerl, die uns finanziell unterstützen.

Update: 18.07.15
Jamal ist so ein tolles Pferd. Er genießt sein Leben auf der Weide und freut sich sichtlich, dass er einfach nur Pferd sein darf. Wir sind froh, dass wir ihn haben, aber er beansprucht durch Tierarztkosten, Hufschmied und Futter natürlich ziemlich unser Budget. Deshalb suchen wir noch immer Paten für ihn. Es wäre schön, wenn sich jemand melden würde! Selbst der kleinste Betrag hilft!
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Mai 2015
Unser Gnadenbrotpferd hatte heute Besuch aus Friedeburg. Die Familie kannte ihn von früher, als er dort noch in einem Reitstall war. Sie haben ihm Möhren, Äpfel und eine Decke mitgebracht. Wir bedanken uns ganz herzlich! Und…Jamal sucht immer noch nach Paten!

Die unendliche Geschichte des Katzenelendes!

Update: 17.11.18
Wir sind unendlich traurig und zutiefst erschüttert…wir konnten die kleine Maus nicht retten und mussten sie heute gehen lassen. Trotz Infusionen hatte sie keine Kraft mehr zum kämpfen. Zu lange war sie unterversorgt. 400 Gramm schwer und 8 Wochen alt.. Wir waren einfach zu spät! Es ist kein Trost, aber wenigstens ihre letzten Tage hat sie in liebevoller Fürsorge verbracht.

So langsam neigt sich das Jahr dem Ende zu… Und damit eigentlich auch die Kittensaison auf unseren Pflegestellen… Wie gesagt, eigentlich!!!
Dieses kleine Geschöpf, deren Blick einfach alles sagt (und mir die Tränen in die Augen treibt) wurde gestern auf einem Bauernhof gefunden. Dort werden gerade die verwilderten Katzen eingefangen und kastriert, wie viele es sind, weiß keiner so genau… Und dann diese Maus… So verschnupft, dass sie kaum Luft bekommt und so unglaublich mager, dehydriert und unterkühlt… Es wäre wahrscheinlich ihr letzter Tag geworden.
Nun ist sie in Sicherheit, wird medizinisch versorgt, bekommt viele, viele kleine Mahlzeiten aus Milch und Nassfutter, darf jetzt lernen, dass Menschen auch fürsorglich sind. Sie liegt schon freiwillig auf dem Schoß und schnurrt ein bisschen. ❤️
Wir hoffen und wünschen uns so sehr, dass sie diesen miserablen Lebenstart überlebt und hier bald mit den anderen Kitten herumum toben kann!! Schaut in diese Augen… und danach nie wieder weg, wenn sich irgendwo das Elend zeigt – Danke
Informationen: TSV Harlingerland e.V., Tel.: 04974-9144931

Alea, die Minimaus, mussten wir heute gehen lassen!

Update: 08.11.17

Wir sind so traurig. Unsere kleine Alea musste heute eingeschläfert werden. Sie hat den Kampf gegen ihre Krankheit verloren. Wir hatten ihr so sehr ein langes Leben gewünscht und waren voller Hoffnung!

10. Januar 2017
Auch im neuen Jahr gibt es keine Interessenten für Alea. Es ist nicht zu verstehen…ja, sie hat Fiv, aber sie ist perfekt therapiert worden und hat keinerlei Probleme. Sie kann wie jede andere Katze uralt werden. Wer gibt dieser Schmusebacke eine Chance?

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Alea geht es gut. Sie ist, nachdem ihr alle Zähne entfernt wurden, als letzte Maßnahme, (hört ich schlimm an, ist aber in diesen Fällen oft die letzte Maßnahme), symptomfrei. es geht ihr super gut.

Alea ist eine zarte und zierliche Fundkatze, knapp 1 Jahr alt, und sie kam in einem ganz erbärmlichen Zustand auf die Pflegestelle des TSV Harlingerland. Bis zum Hals verkotet, krank, klapperdürre mit struppigem Fell und mit einer Hilfsbedürftigkeit, dass es einem fast das Herz brach. Alea wurde sofort dem Tierarzt vorgestellt, der eine starke Bronchtis feststellte und sie wurde mit Antibiotika behandelt. Hier hat sie auch keine Probleme mehr, allerdings hat sie sporadisch eine Zahnfleischentzündung, die mit entsprechender Behandlung auch wieder abheilt. Leider hat sich dann beim Bluttest gezeigt, dass Alea FIV positiv ist. Alea ist total verschmust und sie liebt es, beim Menschen zu sein. Sie kriecht geradezu in ihn hinein und es kann ihr nicht nahe genug sein. Sie kennt Hunde und auch den Kontakt mit anderen Katzen. Eine etwa gleichaltrige, ebenfalls FIV positive Spielgefährtin oder Gefährte wäre schön. Alea hat immer wieder gesundheitliche Probleme, die mit Antibiotika gut behandelt werden können. Diese süße Fellnase braucht dringend ein Zuhause, wo sie stressfrei und umsorgt leben kann. Dann wird sie sicherlich auch ein langes Leben vor sich haben. Ein katzensicherer Balkon oder sogar ein Freigehege würden ihr auch sehr gefallen, denn das kennt sie von der Pflegestelle. Wer gibt Alea eine Chance?

Informationen: TSV Harlingerland e.V., Tel.: 04974-9144931