Junge Fundkatze in Buttforde

Update. 29.03.21 Mausi, so wird die Kleine jetzt erst einmal genannt, hat die Quarantänebox verlassen und sie integriert sich hervorragend in das vorhandene Katzenrudel. Sie sucht den Kontakt zu ihren kätzischen Freunden, aber die Menschen sind ihr noch immer etwas unheimlich. Hier muss langsam Vertrauen aufgebaut werden, denn wer weiß, was sie erlebt hat. Da sich kein Besitzer gemeldet hat, suchen wir für Mausi ein neues Zuhause.

Update: 03.03.21 Die kleine Maus bleibt bei uns auf der Pflegestelle. Sie ist zwar noch sehr ängstlich und unsicher, aber das wird sich in Jennys Händen bald geben. Dann sucht sie ein liebevolles Zuhause. Wer gibt ihr diese Chance?

Diese anscheinend noch recht junge weibliche Katze wurde heute in Buttforde in der Freeslandstraße gefunden. Vermutlich hatte sie einen Unfall, denn sie saß mit neurologisches Ausfällen auf einer Auffahrt. Eine liebe Anwohnerin hat nicht lange gezögert und sie zum Tierarzt gebracht. Sie wird nun medizinisch versorgt, bisher scheint sich ihr Zustand langsam zu verbessern. Wer kennt sie oder weiß, wohin sie gehört? Leider ist sie weder gechipt noch tätowiert. Informationen bitte an den TSV Harlingerland e.V., Tel.: 04974 9144931.

Nyssa, ein Notfellchen braucht Hilfe (reserviert)

Update: 08.04.21 Nyssa ist reserviert!

Update: 29. 03. 21 Nyssa ist eine traumhafte, verschmuste Katze, die sich nun schon auf ihr Pflegefrauchen freut und sie schnurrend begrüßt, wenn sie ins Zimmer kommt. Sie frisst ihr Diätfutter ohne Probleme und benutzt ohne Probleme die Katzentoilette . Es wäre schön, wenn sie bald ein neues Zuhause finden würde, damit sie sich nicht so stark an die jetzigen Menschen bindet und sich dann wieder umstellen muss.

Update: 18.03.21 Nyssa zieht heute zu uns auf die Pflegestelle. Wir haben sie beim Tierarzt durch checken lassen und es wurden Struivisteine im Urin festgestellt. Wie schmerzhaft das ist, weiß jeder, der schon einmal eine Blasenentzündung gehabt hat. Sie wird jetzt medikamentös behandelt, bekommt Diätfutter und wir hoffen, dass es bald besser wird. Die Ergebnisse des aktuellen Bluttestes stehen noch aus. Es wäre schön, wenn Nyysa bald wieder ein eigenes Zuhause hätte.

Diese Meldung erhielten wir heute:

Schweren Herzens müssen wir uns von unserer Nyssa trennen. Sie wird im Mai 4 Jahre alt.
Sie lebt zur Zeit noch mit ihrer Schwester bei uns. Nyssa ist eine wunderschöne und sehr freundliche Katze. Sie ist Freigängerin mit ausgeprägtem Jagdinstinkt.
Leider versteht sie sich nicht mehr mit ihrer Schwester. Sie zanken sich nur noch und aus Trotz markiert Nyssa. Wir haben schon so viel versucht, aber nichts hat geholfen. Wir sehen keinen anderen Ausweg mehr, als die beiden zu trennen.
Nyssa kennt Kinder (groß und klein), kennt Hunde und geht fremden Katzen aus dem Weg. Anfangs ist sie allerdings sehr schüchtern, wenn sie einen nicht kennt.
Als sie damals zu uns kam, hatte sie Probleme beim Kotabsatz. Das ist mittlerweile aber kein Problem mehr. Falls sie doch mal wieder Anzeichen zeigen sollte, haben wir Tropfen, die ihr schnell helfen.
Wir wünschen uns für Nyssa ein neues Zuhause, in dem sie Freigang hat und von ihren neuen Besitzern geliebt und bekuschelt wird.
Wahrscheinlich wäre sie als Einzelkatze am glücklichsten.

Als Anhang sind noch aktuelle Bilder von Nyssa.
Bei Fragen stehe ich natürlich gern zur Verfügung

Informationen: TSV Harlingerland e.V., Tel.: 4974-9144931 oder direkt bei den Besitzern: 04462/9864687

Abschuss von Hauskatzen im niedersächsischen Jagdrecht | Petition

Barbara Otte-Kinast plant im Rahmen der beabsichtigten Änderung des niedersächsischen Jagdgesetzes den Abschuss von Hauskatzen ohne weitere Voraussetzungen zu gestatten, sobald diese sich mehr als 300 Meter vom nächsten Wohnhaus entfernt aufhalten. Eine solche Regelung entbehrt jeder Verhältnismäßigkeit und jeglichen vernünftigen Grundes. Dazu kommt, dass die Ministerin in den letzten Jahren viel Geld für die Kastration von freilebenden Hauskatzen zur Verfügung getellt hat. “Es hat den Anschein, dass man nun kein Geld mehr zur Verfügung stellen wird, weil ein Abschuss günstiger sein könnte”, so Dieter Ruhnke, Vorsitzende des Landestierschutzverbandes Niedersachsen e.V.

NEU: Petition FÜR den Katzenschutz

Es wurde eine Petition beim niedersächsischen Landtag eingereicht, mit der man die Streichung des Hauskatzenabschusses aus dem Jagdgesetz erreichen möchte.
Mit dem nachfolgenden Link können Sie die Petition einsehen und mitzeichnen.

https://www.navo.niedersachsen.de/navo2/portal/nipetition/0/publicviewpetition?id=58

Es müssen mindestens 5.000 Bürger*innen aus Niedersachsen mitzeichnen, damit die Petition in die parlamentarischen Beratungen eingeschleust und durch den zuständigen Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz beraten werden muss. 

Die Mitzeichnungsfrist läuft am 19.04.2021 aus. Bis dato haben erst 2706 Personen mitgezeichnet. Es ist zwingend erforderlich, dass Sie mit Ihrem Verein mobil machen und die Petition nicht nur auf Ihren Social Medias teilen, sondern auch aktiv bewerben und immer wieder bis zum Ende der Frist daran erinnern.

Und nicht nur die Hauskatzen stehen im Visier der Ministerin. In den Setz- und Brutzeiten dürfen gemäß Bundesjagdgesetz bis zum Selbständigwerden der Jungtiere die für die Aufzucht notwendigen Elterntiere nicht bejagt werden. Der Schutz insbesondere der Muttertiere ist seit 1953 ein zentraler Tierschutzbestandteil des Jagdrechtes und entsprechend seiner Bedeutung als Straftatbestand im Bundesjagdgesetz ausgestaltet.

Der Landestierschutzverband Niedersachsen hat gemeinsam mit seinem Dachverband, der Deutschen Juristischen Gesellschaft für Tierschutzrecht, dem Tierschutzverein Bremen und mit dem Wildtierschutz Deutschland die Ministerin in einem offenen Brief aufgefordert, diese Änderungsvorschläge im aktuellen Entwurf zur Novellierung des Landesjagdgesetzes Niedersachsen zu revidieren.

Anlagen:

Dies ist eine Presseinformation des Landestierschutzverbandes Niedersachsen e.V. Der Landestierschutzverband Niedersachsen e.V. ist die größte Tierschutzorganisation in Niedersachsen und vertritt die Interessen von 78 Mitgliedsvereinen in denen rund 23.000 Tierschützer*Innen organisiert sind.

Änderungen im Jagdgesetz

Das Land Niedersachsen und seine Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz , Frau Barbara Otte-Kinast (CDU) planen eine Änderung im Jagdrecht, die zu erheblichen Nachteilen im Tierschutz führen werden. Aus diesem Grunde müssen alle, die sich hier engagieren, aktiv werden. Wir haben diesen Brief heute an die Ministerin geschickt. Teilt diesen Brief, wo immer ihr könnt und fordert andere Tierschutzorganisationen dazu auf, ebenfalls aktiv zu werden.

Sehr geehrte  Ministerin, sehr geehrte Frau Hildebrandt,

mit großer Sorge haben wir den Entwurf der Landesregierung zur Änderung des Niedersächsischen Jagdgesetzes zur Kenntnis genommen.

Neben dem aufgeweichten Schutz von Elterntieren, die ihren Nachwuchs während der Setz- und Brutzeit versorgen, stößt die Freigabe des Abschusses von Hauskatzen  auf Fassungslosigkeit und Empörung. Im Entwurf des Gesetzestextes wird eine Katze, die sich 300m von einem Haus entfernt aufhält, unhinterfragt als wildernd eingestuft und darf erschossen werden, unabhängig davon, ob die Katze wirklich wildert und ein anderes Tier gefährdet oder nicht. Dies dürfte den Tod einer großen Anzahl von Hauskatzen, insbesondere in ländlichen Gebieten bedeuten. Katzen, auch kastrierte, gut genährte Katzen, legen gerne Wegstrecken über 300 m hinaus zurück. Eine solche Vorgehensweise ist daher nicht nur aus tierschutzrechtlicher Sicht absolut unakzeptabel. Hinzu kommt auf menschlicher Ebene der mögliche Verlust von geliebten Haustieren, die als Familienmitgliedern in den jeweiligen Haushalten leben. Hier zeigt sich eine völlig realitätsfremde und tierfeindliche Haltung. Diese Haltung erstaunt auch deshalb, weil in einigen Bundesländern wie NRW mit einem ökologischem Jagdgesetz schon seit 2015 genau der gegenteilige Trend eingeleitet wurde. In  Niedersachsen fordern Tierschutzverbände aufgrund einer unkontrollierten Fortpflanzung von Hauskatzen seit vielen Jahren eine landesweite Kastrationspflicht, wie sie es in einigen Bundesländern schon gibt.  Leider sind entsprechende Bemühungen von Tierschutzverbänden in Niedersachsen Jahren erfolglos. Deshalb haben über 100 Gemeinden und Landkreise in Niedersachsen  dieses Anliegen selbst in die Hand genommen und eine eigene  Katzenschutzverordnung verabschiedet.

Auch der der Deutsche Tierschutzbund weist in einem offenen Brief an Frau Barbara Otte-Kinast als die zuständige Ministerin auf das groteske Vorgehen hin und fordert eine Abänderung. „Zerstören Sie nicht ein letztes Mindestmaß an Tierschutz, Glaubwürdigkeit und an Ethik, welches der Jagd in Niedersachsen noch bleibt!“

Der Nabu schätzt, dass in Deutschland jährlich 200000 Katzen durch Jäger getötet werden. Eine offizielle Zahl gibt es leider nicht, da es keine Meldepflicht für getötete Katzen gibt. Auch dies verwundert, da in allen Gemeinden, in denen es eine Kastrationspflicht gibt, auch eine Kennzeichnung und Registrierung des Tieres erfolgen muss. Damit ist die Ermittlung des Besitzers einer erschossenen Katze durch den Jäger einfach und ohne hohen Verwaltungsaufwand möglich. Letztendlich ist eine Regulierung der Katzenpopulation nicht durch tierquälerischen Abschuss, sondern nur durch konsequent durchgeführte Kastrationsaktionen erfolgversprechend. 

Tierschutz ist für die Bürger der Bundesrepublik Deutschland ein wichtiges Anliegen, wie sich nicht zuletzt durch die Aufnahme des Staatszieles Tierschutz in die Verfassung zeigt.  Damit sind Tiere als empfindsame Lebewesen anerkannt und stehen  unter ihrem besonderen Schutz. Für die Millionen Wähler im Land ist ein glaubwürdiger und überzeugender Tierschutz seitens der Politik durchaus auch ein Gradmesser für politische Entscheidungen. Dies sollte nicht nur in einem Wahljahr berücksichtigt werden.

Wir erwarten, dass Sie diese Änderungen im Jagdgesetz, insbesondere was den anlasslosen  Abschuss von Katzen betrifft, ersatzlos streichen. Dies gilt auch für den Abschuss von pflegenden Elterntieren. Mit  diesem Entwurf zeigt sich  für Niedersachsen ein deutlicher Rückschritt , der zu weiterem Tierelend und Tierleid führen wird. Es wäre im Gegenzug sinnvoll, eine Meldepflicht für abgeschossene Katzen einzuführen!

Mit freundlichen Grüßen

E. Kirchdorfer, TSV Harlingerland e.V.

Fundkatze in Wittmund

Update: 25.03.21 Gehofft und verloren. Gestern mussten wir die kleine Maus gehen lassen. Sie hatte Tumore im Bauch und wir wollten sie operieren lassen, damit sie noch einmal eine Chance auf ein schönes, wenn auch vielleicht kurzes Leben hat. Aber die Tumore waren so groß und schon mit dem Darm verwachsen, dass keine OP möglich war. So haben wir sie mit ganz viel Trauer und Tränen einschlafen lassen. Wir hätten ihr so sehr noch eine schöne Zeit gewünscht.

Update: 05.03. 21 Gestern war sie noch einmal beim Tierarzt. Es wurde Blut abgenommen. Jetzt warten wir auf die Ergebnisse. Sie frisst und schnurrt, aber ihr gesundheitlicher Zustand ist ernst. Wir hoffen das Beste.

Diese arme Maus wurde heute in Wittmund im Bereich der Wallstraße entdeckt und gesichert. Sie ist jetzt auf dem Weg zum Tierarzt. Bitte Daumen drücken!

Kater Kißi in Wittmund vermisst

Hallo Lieber Tierschutzverein, 
Unser Kater Kißi

ist seit Samstag, den 20.03. Um 11 Uhr vermisst. Er ist nun 3 Tage nicht Zuhause gewesen, was noch nie vorgekommen ist. Er hört sofort auf meine Rufe und ist spätestens nach 2-3 Stunden Spaziergang in unserer Nähe wieder zuhause. Er wohnt in Wittmund in der Friedeburger Str.Nahe des Blumenviertels/Emdenerstr. Wir machen uns riesige Sorgen und bitten euch, in den Garagen und möglichen Verstecken nachzusehen. Er ist 7 Jahre alt, ein größerer Hauskater, kastriert, nicht gechipt und hat grau/schwarzes Fell und ein weißes Kinn.
Bitte haltet die Augen offen und meldet euch unter Tel. 017662637226 Familie Koslowski