Wer hat ein großes Herz für Ole?

Update: 20.04.2026 Ole ist umgezogen. Noch nicht in ein eigenes Zuhause, aber in die Katzenstation in Westerende. Danke dafür. Dort kann er kontrollierten Freigang genießen und hat Gesellschaft mit Artgenossen. Erst aber muss er sich eingewöhnen.

Update: 02.04.2026 Als wäre es für unseren Ole, so heisst der Kater jetzt, nicht schon schlimm genug…sein Blutbild hat ergeben, dass er FIV hat. Nun wird eine Vermittlung natürlich noch schwieriger. Und wir sind ratlos, was wir mit ihm machen sollen. Der Platz auf der Pflegestelle ist kein Dauerplatz…aber wohin? Vielleicht kann irgend jemand draußen in der großen Welt helfen und dem armen Kerl einen warmen und gemütlichen Endplatz bieten. Man sollte wissen, das FIV lediglich bedeutet, dass er ein schwächeres Immunsystem hat. Aber mit guter Ernährung, regelmäßiger tierärztlicher Versorgung und einer stressfreien Umgebung leben FIV-positive Katzen ein langes, gesundes und glückliches Leben, genau wie jede andere Katze. .Denn ansonsten ist Ole gesund. Informationen: TSV Harlingerland e.V., Tel.: 049749144931

Nicht nur für Katzen, sondern für die Art von Katzen, die wirklich ganz, ganz dringend die Hilfe, Unterstützung und Fürsorge von Menschen brauchen. Von Menschen, die ihr Herz öffnen können, ohne Gegenleistungen zu erwarten. Denn wir wissen nicht, wie sich diese arme Fellnase weiter entwickelt. Er ist ein jahrelanger Streuner und wurde von uns in diesem erbärmlichen Zustand eingefangen und zur Kastration gebracht. Aber er ist klapperdürre, hat kaum noch Zähne…und wir möchten ihn nicht mehr dem Existenzkampf auf der Straße aussetzen. Da hätte er gegen gesunde und starke Kater keine Chance. Deshalb suchen wir ganz dringend einen Platz für ihn. Da, wo er willkommen ist, wo man ihn versorgt, aber ihm auch seine Freiheit gibt, wenn er sie einfordert. Vielleicht ist er aber auch gar nicht mehr an einem Streunerleben interessiert und freut sich übe die regelmäßige Mahlzeit und einen trockenen, warmen Schlafplatz. Wer kann ihm helfen?

Informationen: TSV Harlingerland e.V., Tel.: 049749144931

Heute ist Weltstreunertag

Dazu rückt der Deutsche Tierschutzbund eines der größten, oft unbemerkten Tierschutzprobleme in den Fokus: das Leid der Streunerkatzen in Deutschland

Was vielen nicht bewusst ist: Das Leid entsteht nicht irgendwo weit weg, sondern direkt vor unserer Haustür. 🏘️ Unkastrierte Katzen vermehren sich unkontrolliert – und jedes Jahr kommen unzählige Tiere hinzu, die krank und hungrig auf der Straße leben müssen.

👉 Warum das uns alle betrifft:

Unkastrierte Katzen führen langfristig zu überfüllten Tierheimen, überlasteten Ehrenamtlichen und steigenden Kosten für Tierschutz und Kommunen. Katzenschutz ist also nicht nur Mitgefühl, sondern auch Verantwortung als Gesellschaft.

👉 Was es jetzt braucht:

Mehr Aufmerksamkeit, klare gesetzliche Regelungen und Menschen, die nicht wegschauen.

Das Problem ist menschengemacht – und genau deshalb können wir es auch lösen.

Alles zur Kampagne, das Aufklärungsmaterial, unsere Blumenaktion und was du konkret für Straßenkatzen tun kannst, findest du auf www.jetzt-katzen-helfen.de/wir-brauchen-dich

Haltet Augen und Ohren auf

Es ist wieder soweit. Die ersten trächtigen Katzen haben ihre Jungen schon zur Welt gebracht und es werden viele andere folgen. Denn trotz Kastrationspflicht in vielen Gemeinden gibt es immer noch zahlreiche Tierbesitzer, die diese Verordnung ignorieren. Die Motive sind unterschiedlich, aber alle sind nicht zum Wohl der Tiere. Denn sie sind es, die darunter leiden. Der Nachwuchs, der unerwünscht ist, wird oft gnadenlos entsorgt und zum Sterben ausgesetzt.

Wenn ihr ein verletztes Kitten, Jungtiere ohne Mutter oder eine trächtige Katze seht oder findet, beobachtet die Situation, ob die Tiere Hilfe benötigen oder vielleicht doch ein Zuhause haben. Wenn aber Hilfe benötigt wird, werdet aktiv und informiert den zuständigen Tierschutzverein in eurer Nähe.

👉 Im Bereich Wittmund wendet Euch bitte an:

• Tierheim Hage

• Tierschutzverein Harlingerland e.V.

👉 Für den Raum Aurich

• Katzenhilfe Aurich e.V.

• Tierheim Aurich

👉 Im Bereich Norden:

• Aktive Tierfreunde Großheide

• Tierheim Hage

👉 In Emden:

• Katzenfreunde Felix

• Tierheim Emden

👉 Im Bereich Leer:

• Bunte Kuh e.V. Leer

• Tierheim Jübberde

👉Bereich Rheiderland/Papenburg

• Streunerkatzen Rheiderland

Jedes Katzenleben zählt!

Streunerkatzen…ein schönes Leben in Freiheit

Dieser Mythos hält sich immer noch hartnäckig und es gibt offensichtlich viele Menschen, die in diesem Punkt beratungsresistent sind. Das betrifft nicht nur den scheinbaren Freiheitsmythos, sondern ebenfalls die Einsicht über die Notwendigkeit einer Kastration, um die unkontrollierte Vermehrung und die Verelendung der Tiere einzudämmen. Es gruselt einen schon, wenn man die historischen Weisheiten mancher Tierbesitzer hört. Nach der Kastration werden sie dick, sie werden faul, sie fangen keine Mäuse mehr und was es noch so an unsinnigen Erkenntnissen gibt, die bedenkenlos und unreflektiert weiter getragen werden. Abgesehen von dem Glauben, dass Sex den Tieren Spaß macht. Weit gefehlt. Dazu kommt noch die Gefahr der Übertragung von Krankheiten durch den Geschlechtsakt. Man muss schon eine große Portion Verantwortungslosigkeit und Ignoranz, vielleicht kann man sogar von Dummheit sprechen, aufweisen, um eine solche Meinung in der heutigen Zeit noch kund zu tun. Da bestehen offensichtlich aber gar keine Bedenken. In der öffentlichen Wahrnehmung und auch bei politischen Entscheidungsträgern ist das Tierleid noch nicht ausreichend angekommen. Für die Tierfreunde und Tierfreundinnen stellt das zunehmend eine Herausforderung dar, die sie nicht mehr bewältigen können und sie sowohl mental, finanziell und arbeitsmäßig an Grenzen bringen. Unterstützung von Behörden durch Kontrolle der Einhaltung der Katzenschutzverordnung und das Verhängen von Bußgeldern wären notwendig, um die Ernsthaftigkeit zu betonen.

Denn die Katzen haben es nicht leicht. Sie sind oft bis auf die Knochen abgemagert, streifen bei Wind und Wetter durch ihr Revier, überqueren gefährliche Straßen und können nicht in ein warmes Zuhause zurückkehren, wo ein gefüllter Futternapf auf sie wartet. Flöhe, Milben, Zecken und Erkrankungen sind ständige Begleiter der Streunerkatzen. In Deutschland leben schätzungsweise 2 Millionen davon. Jede 20. Straßenkatze ist todkrank. Und es betrifft auch schon die neugeboren Katzenwelpen, von denen viele die ersten Tage oder Monate nicht überleben, oft auch, weil ihre Mütter schon so geschwächt sind, dass sie kaum in der Lage sind, ihren Nachwuchs zu versorgen. Am häufigsten leiden sie unter Parasiten, Unterernährung und Katzenschnupfen, eine Krankheit, die unbehandelt zum Tod führt. Und dabei sind Katzen das beliebteste Haustier in Deutschland.

Wir haben im Moment 5 solcher Streunerkatzen bei uns aufgenommen.

Und wir wünschen uns sehnlichst einen Platz für sie. Drei sind noch jung, knapp 6 Monate. Die beiden anderen sind alte und erschöpfte Kater. Informationen: TSV Harlingerland e.V. Tel.: 04974-9144931