Update: Der Kater befindet sich jetzt im Tierheim Wilhelmshaven!
Sehr schlechter Allgemeinzustand, nicht kastriert und nicht gechippt, aber super zutraulich, kennt also Menschen. Er hat einen kleinen weißen Fleck unterm Bauch und bei den Hinterläufen.
Die Finderin kümmert sich um ihn und geht mit ihm zum Tierarzt .
Wer kann etwas zu ihm sagen? Wer kennt ihn? Tel.: 049749144931
Man fragt sich wirklich, wo sie alle herkommen…Das kleine Mäuschen befindet sich bei der Finderin. Informationen: TSV Harlingerland e.V. Tel.: 04974 9144931
Pressemitteilung Deutscher Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen e.V. 30.08.2024
Nach noch nicht einmal 14 Tagen sind die finanziellen Mittel für die Katzenkastration verwildert lebender Katzen aufgebraucht Die unter der Federführung des „Deutschen Tierschutzbundes Landestierschutzverband Niedersachsen e.V.“ durchgeführte Kastrationsaktion sogenannter Straßenkatzen, die durch das Land Niedersachsen gefördert und von fünf Tierschutzorganisationen finanziell unterstützt wird, musste mit dem heutigen Tag beendet werden. Damit ist innerhalb weniger Tage ein Betrag von rd. 265.000 € für die Kastration freilebender Hauskatzen aufgebraucht worden. Der schnelle Verbrauch der Fördergelder bestätigt die aktuelle Situation: es gibt eine Katzenflut in Niedersachsen, derer die Tierschutzvereine nicht mehr Herr werden können. Die Tierheime sind mehr als überfüllt – und das nicht erst seit diesem Jahr. „Jahr für Jahr kämpfen die Mitarbeitenden in unseren Tierheimen gegen die Katzenflut an“, erklärt Dieter Ruhnke, Vorsitzender des Landestierschutzverbandes Niedersachsen e.V. „Hauskatzen, die während der Corona-Zeit angeschafft worden sind und denen unkastriert Freilauf gewährt wird, haben durch die dadurch entstandene unkontrollierte Vermehrung die bereits schon seit Jahren vorhandene Problematik massiv verstärkt. Die niedersächsischen Tierheime sind mittlerweile nicht nur bei der Versorgung und Unterbringung von Katzen an die Kapazitätsgrenzen gelangt, sondern haben auch in personeller und finanzieller Hinsicht ihre Belastungsgrenzen erreicht.“ „Wir brauchen dringend die Umsetzung der bereits vor mehr als einem Jahr von der Landesregierung beschlossenen landesweiten Katzenschutzverordnung, die Halterinnen von Freigängerkatzen verpflichtet, diesen nur kastriert Freigang zu gewähren“, so Ruhnke weiter. Damit diese jedoch den ihr zugedachten Zweck erfüllen kann, muss das Land Niedersachsen für die nächsten Jahre flankierend zu der landesweiten Katzenschutzverordnung Gelder für eine jährlich stattfindende Katzenkastrationsaktion verwildert lebender Katzen zur Verfügung stellen. In diesem Jahr wird es vom 04 November bis 15. Dezember eine weitere Katzenkastrationsaktion verwildert lebender Hauskatzen geben, für die noch einmal 200.000 € zur Verfügung stehen. Der Landestierschutzverband Niedersachsen e.V. ist die größte Tierschutzorganisation in Niedersachsen und vertritt die Interessen von 84 Mitgliedsvereinen, in denen über 24.500 TierschützerInnen organisiert sind. Kontakt zu unserer Pressestelle unter: Info@tierschutzniedersachsen.de
Update: 14.08.24 Die Katze ist leider verstorben. Sie lag tot unter einem Auto. Sie sah nicht verletzt aus. Besitzerin wurde gefunden.
Update: 09.08.24 Die Katze konnte eingefangen werden, wurde zum Tierarzt gebracht und behandelt. Sie hat Probleme mit der Atmung und eine Bindehautentzündung. Wir suchen den Besitzer.
Diese Katze hält sich seit einiger Zeit in Esens in der Rosenstraße auf und ihr Zustand verschlechtert sich zunehmend. Sie braucht Hilfe.
Wer kennt sie oder weiss, wo sie hingehört? TSV Harlingerland e.V., Tel.. 04974-9144931
Diese Katze ist in Stedesdorf an einer Futterstelle aufgetaucht. Sie ist etwas ängstlich und kennt sich offensichtlich überhaupt nicht aus. Vielleicht wurde sie ausgesetzt. Wer kennt sie? Wenn sich kein Besitzer meldet, suchen wir ein Zuhause. Tel.: 049749144931
Tierliebe ist, wenn uns die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Tiere wichtiger sind als ihr Aussehen. Aber woran erkennen wir, ob unser Haustier gesund ist und sich wohl fühlt? Weil diese Einschätzung nicht immer ganz einfach ist, arbeitet das Team der Stabsstelle der Landestierschutzbeauftragten Baden-Württemberg derzeit intensiv an einem Projekt, für das sogar eine eigene Projektstelle geschaffen wurde. Gemeinsam mit Expertinnen aus der Wissenschaft und Kollegen aus der Praxis wurde die Aufklärungskampagne „Frei Schnauze – Erkenne Qualzucht“ ins Leben gerufen.
Ganz aktuell startet online der Film für mehr Tierwissen.
Atemnot, Bandscheibenvorfälle, Taubheit, Hautprobleme und neurologische Störungen sind nur einige Beispiele einer großen Zahl an Symptomen, die erblich bedingt bei unseren tierischen Begleitern auftreten können und dann als Defektzuchtmerkmale oder auch Qualzucht bezeichnet werden. Licht ins Dunkel bringen wird dafür der Film „Frei Schnauze – Qualzuchten ehrlich erklärt“, der ab jetzt auf der Homepage der baden-württembergischen Landestierschutzbeauftragten abrufbar ist. Das Team aus Stuttgart beleuchtet darin anschaulich die tierärztliche Seite zum Thema Defektzucht und besuchte sogar eine internationale Hundeausstellung.
Haustierzucht – Gesundheit opfern für die Mode
In der Haustierzucht gibt es Trends, die das Aussehen von Tieren nach menschlichen Vorlieben in den Vordergrund stellen. Gesundheit und Wohlbefinden der Tiere geraten manchmal in den Hintergrund. Als Nebeneffekt zum gewollten Erscheinungsbild können die Tiere dann Risiken in sich tragen oder von Erkrankungen betroffen sein, die zu Schmerzen, Leiden oder Schäden bei ihnen führen.
Weitersagen
„Für eine Eindämmung der Qualzuchtproblematik braucht es mehr Aufklärung in der Bevölkerung, denn niemand möchte, dass das eigene Tier leidet oder krank ist. Gleichzeitig wünschen sich Tierhalterinnen und Tierfreunde mehr fundiertes Wissen, um bei der Haustieranschaffung eine bewusste und gute Entscheidung zu treffen“, erklärt Dr. Julia Stubenbord zum Hintergrund des Projektes. „Jede Entscheidung für Gesundheit ist dabei die richtige“, so die Landestierschutzbeauftragte am 04.07.2024 in Stuttgart.
Ganz nach dem Motto „Frei Schnauze“ wird dabei ausführlich die Problematik der Atemnot bei kurzköpfigen Haustieren erklärt. Aber auch zuchtbedingte Risiken zu Fellfarben und Körperformen werden vom tierärztlichen Team näher unter die Lupe genommen. „Frei Schnauze“ steht dabei auch für verständlich formulierte, wissenschaftliche Fakten.
PDF Broschüre „Erkenne Qualzucht“
Informationsmaterial verfügbar
„Wissen schützt Tiere. Und je mehr wir über die Hintergründe der Defektzucht wissen, desto mehr vorprogrammiertes Leid können wir vermeiden und aufgeklärt an die Haustieranschaffung herangehen“, versichert Dr. Stubenbord.